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MÜNCHEN (awp international) - Der Elektrokonzern Siemens hat die Trennung vom kriselnden IT-Dienstleister SIS festgemacht. Der französische Partner Atos Origin habe eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme der Sparte unterzeichnet, teilte Siemens am Dienstagabend in München mit. Der Transaktion müssen nun noch die Kartellbehörden und die Atos-Anteilseigner zustimmen. Das Geschäft soll voraussichtlich im Juli dieses Jahres abgeschlossen werden.
Siemens hatte im Dezember nach jahrelangen Sanierungsbemühungen für SIS bekanntgegeben, dass die Sparte an Atos abgegeben wird. Im Gegenzug will sich der Elektrokonzern mit 15 Prozent der Aktien an dem französischen Unternehmen beteiligen und mindestens fünf Jahre engagiert bleiben. Durch den Schritt soll ein führender IT- Dienstleister mit einem Gesamtumsatz von geschätzten 8,7 Milliarden Euro und 78.500 Mitarbeitern weltweit entstehen./csc/DP/he

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