Stadt Luzern startet Projekt zur integrierten Gesundheitsversorgung
Die Stadt Luzern hat den "Gesundheitswegweiser Luzern", ein Pilotprojekt für eine integrierte Gesundheitsversorgung, lanciert. Das Vorhaben soll bis 2029 körperliche, psychische und soziale Aspekte der Gesundheit enger miteinander verknüpfen.
(Keystone-SDA) An dem Projekt sind neben der Stadt die Hausarztpraxen von Medix sowie weitere Organisationen sowohl aus dem Gesundheits- wie auch aus dem Sozialwesen beteiligt, wie die Stadt Luzern am Donnerstag mitteilte.
Ziel ist es gemäss der Mitteilung, eine integrierte Gesundheitsversorgung zu etablieren. Körperliche, psychische und soziale Aspekte der Gesundheit sollen damit enger miteinander verknüpft werden.
Das Vorhaben stützt sich auf drei Pfeiler. Eine Koordinationsstelle soll für die Abstimmung der Netzwerkpartner und für eine bessere Verknüpfung von medizinische und sozialen Angeboten sorgen. Sogenannte «Link Worker» haben die Aufgabe, Patientinnen und Patienten zu passenden Angeboten zu begleiten. Partnerorganisationen, wie die Spitex Luzern oder das Luzerner Kantonsspital, sollen ihre Fachkompetenz in das Projekt einbringen.
Der Zugang zum Angebot erfolgt über die Medix-Hausarztpraxen. Das Pilotprojekt wird schrittweise aufgebaut. Es wird vom Kanton Luzern im Rahmen eines Förderprogramms unterstützt.