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Studie zeigt Potenzial von Erneuerbaren im Kanton Bern auf

Keystone-SDA

Ein rascherer Ausbau von Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft könnte im Kanton Bern bis ins Jahr 2050 eine Bruttowertschöpfung von 18 Milliarden Franken generieren. Zu diesem Schluss ist eine vom Kanton in Auftrag gegebene Studie gekommen.

(Keystone-SDA) Der durchschnittliche Wertschöpfungseffekt pro Jahr würde demnach 718 Millionen Franken betragen. Dem gegenüber stünden Investitionen von insgesamt rund 13 Milliarden Franken. Weiter prognostiziert die Studie bei vollständiger Umsetzung der Strategie insgesamt rund 62’000 Vollzeit-Arbeitsjahre. Dies entspricht durchschnittlich rund 2400 Vollzeitstellen pro Jahr.

Insgesamt würden der Kanton und die Gemeinden eine zusätzliche Milliarde Franken an Steuern einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Beratungsunternehmens Swiss Economics, wie der Kanton am Montag mitteilte.

Am stärksten zu der prognostizierten Wertschöpfung würden Bau und Betrieb der Photovoltaik beitragen (13,8 Milliarden Franken). Bei der Windenergie wären es 3,3 Milliarden Franken, bei der Wasserkraft eine Milliarde Franken.

Sollte der Zubau von Erneuerbaren nicht rascher, sondern wie bisher erfolgen, blieben gemäss der Studie wesentliche Potenziale ungenutzt. In einem solchen «Szenario B» entgingen dem Kanton jährlich 456 Millionen Franken an Wertschöpfung und 25 Millionen Franken an Steuereinnahmen.

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