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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Was ist Ihr Hobby? Lesen? Sport? Briefmarkensammeln? Manche Leute gründen und führen in ihrer Freizeit ihr eigenes Hilfswerk.

Herzliche Grüsse aus dem verschneiten Grindelwald

Entwicklungshilfe
Alexander Melliger

Ein Hilfswerk als Hobby. Warum immer mehr Leute ihre eigene NGO gründen.

Von jedem gespendeten Franken verwenden Hilfswerke bis zu 25 Rappen für Fundraising und Werbung. Das ist manchem potenziellen Spender zu viel. Deshalb gründen immer mehr Leute selbst ein Hilfswerk.

«Wir beobachten seit geraumer Zeit eine zunehmende Zahl von Kleinst-NGOs«, sagt Fritz Brugger vom NADEL Center for Development and Cooperation der ETH Zürich. Diese Form der Hilfe habe Vorteile – etwa die tiefen Verwaltungskosten und die direkte Verbundenheit mit dem Ziel der Spenden.

Doch es gibt auchRisiken. Solchen Mini-NGO fehlten oft die Transparenz, das Knowhow und die Langfristigkeit, warnen Fachleute.

Paketzentrum
Keystone / Laurent Gillieron

Paket-Boom: Immer mehr Betrüger fordern «Versandkosten» ein.

Wegen der Pandemie boomt der Online-Handel. Wer hat dieses Jahr nicht wenigstens ein Weihnachtsgeschenk online bestellt?

Der Boom lockt Betrüger auf den Plan. Wie in ganz Europa mehren sich auch in der Schweiz die Versuche, per SMS oder E-Mail von unbedarften Leuten vermeintliche Post- oder Zollkosten für eine erwartete Lieferung zu kassieren.

Die Methode ist so einfach wie raffiniert. Die Betrüger verschicken Nachrichten, in denen die Empfänger aufgefordert werden, die ausstehenden Versandkosten zu begleichen, ansonsten werde das Paket nicht ausgeliefert. Die Betroffenen werden dann in der Regel auf überzeugend gefälschte Websites verwiesen, die vorgaukeln, zu DHL, DPD oder der Post zu gehören. Dort können die Opfer ihre «Schulden» ganz bequem per Kreditkarte begleichen.

Karikatur
Alex Ballaman / La Liberté

Eine würgende Freiheitsstatue und ein explodierender Trump in unserem Jahresrückblick.

Ich bewundere Cartoonisten, wie sie mit einfachen Zeichnungen eine politische oder gesellschaftliche Entwicklung unterhaltsam und meist kritisch auf den Punkt bringen. Zwei meiner Favoriten sind der Schweizer Patrick Chappatte und der Kanadier Guy Delisle.

Das Jahr 2020 bot den Künstlerinnen und Künstlern mehr als genug Stoff zum Zeichnen. Allein mit aktuellen Trump- und Corona-Karikaturen liessen sich Bücher füllen.

Eine Auswahl der besten Schweizer Cartoons finden Sie in unserem Beitrag. Besonders gut gefällt mir Jesus, der sein letztes Abendmahl via Zoom veranstaltet, gezeichnet von Felix Schaad.

Verbier
Keystone / Jean-christophe Bott

Wo stecken die Briten? Um sich der Quarantäne zu entziehen, flohen sie aus ihren Hotels und Ferienwohnungen. Aber wohin?

Die Geschichte um die britischen Touristen, die sich zu hunderten fluchtartig abgesetzt haben, nachdem die Schweiz sie unter Quarantäne gesetzt hatte, beschäftigt weiterhin. Viele sind in einer Nacht-und-Nebel-Aktion aus ihrem Hotel verschwunden.

Nur wenig ist bekannt über die Aufenthaltsorte oder die Fluchtwege dieser Briten. Nun hat sich ein ehemaliger Diplomat zu Wort gemeldet, der in Wengen Urlaub machte. Er habe sich nach Bekanntgabe der Quarantänepflicht mit seiner Familie im Zug nach Frankreich davon gemacht. Von Paris aus flogen sie anschliessend nach London.

Wie viele der Touristen die Quarantäne befolgt haben, wie viele heimgereist sind, wie viele den Urlaub ausserhalb der Schweiz fortgesetzt haben und wie viele trotz allem auf Schweizer Skipisten unterwegs waren, werden wir wohl nie erfahren.

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