Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Für viele Menschen ist der Gang zum Zahnarzt oder zur Zahnärztin schlicht zu teuer: Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat schon mal aus Kostengründen auf eine notwendige Zahnbehandlung verzichtet.
Herzliche Grüsse aus Bern
Schmerzen und Hinausschieben: Wenn das Geld nicht für die Wurzelbehandlung ausreicht.
Gehen Sie gern zum Zahnarzt oder zur Zahnärztin? Für viele Menschen in der Schweiz stellt sich eine andere Frage: Kann ich mir eine Zahnbehandlung leisten?
Gemäss einer Studie hat ein Viertel der Menschen in der Schweiz schon mal auf eine Zahnbehandlung verzichtet, weil sie nicht genug Geld hatten. Die Schmerzen und die Kosten für die Behandlung werden leider mit einer längeren Wartezeit nicht weniger: Eine Zahnprothese beispielsweise kann bis zu 10’000 Franken kosten.
Doch es gibt Lösungen. In Genf gibt es grossen Rabatt, wenn man sich an der Universitätsklinik von Zahnärzt:innen in Ausbildung behandeln lässt.
- Wieso ist in der Schweiz die zahnärztliche Versorgung nicht in der obligatorischen Krankenversicherung integriert? Dieser Frage geht meine Kollegin Katy Romy in ihrer eindrücklichen Reportage aus der Zahnklinik mit Rabatt nach.
- Wenn der Weg in die Praxis zu weit oder zu beschwerlich ist: Dieser Zahnarzt fährt mit seinem Zahnmobil durch das Urnerland und behandelt die Patient:innen zuhause – Bilderstory von SWI swissinfo.ch
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Nach Abgang der Chefdiplomatin: Wer wird Staatssekretär:in im EDA?
Fachkräftemangel im Bundeshaus: Wie CH Media berichtet, hat Ignazio Cassis Mühe, eine geeignete Nachfolge für den Posten des/der Staatssekretär:in des Aussendepartements (EDA) zu finden.
Mehrere Diplomat:innen, die als mögliche Nachfolge gehandelt wurden, hätten sich nicht beworben. Ob die Stelle noch vor den Sommerferien besetzt wird, ist unklar.
Die aktuelle Staatssekretärin Livia Leu hat im Mai ihren Rücktritt bekannt gegeben. Sie wird die letzten Jahre vor ihrer Pensionierung als Botschafterin in Berlin verbringen. Als EU-Chefunterhändlerin hinterlässt sie ein Dossier, an dem sich schon mehrere ihrer Vorgänger:innen die Zähne ausgebissen haben.
- Lesen Sie hier nach, wie schwierig sich die Suche nach eine:r neuen Staatssekretär:in gestaltet – Artikel von CH MediaExterner Link. (Paywall)
- Sechs Wechsel in zehn Jahren: Lesen Sie hier nach, wer in den letzten Jahren Staatssekretär:in war; und wieder gingExterner Link – Artikel vom Blick.
- Hier spricht Livia Leu im Video von SWI swissinfo.ch über den Knackpunkt Personenfreizügigkeit.
Dürren sollen künftig früher erkannt werden.
Es ist heiss geworden: Am vergangenen Wochenende stiegen die Temperaturen in der Schweiz erstmals auf 30 Grad. Abgesehen von einigen kurzen Regengüssen, war es in diesem Monat sehr trocken und die Tendenz führt hin zu heisseren, trockneren Sommermonaten.
Bis jetzt war die Schweiz dank ihrer riesigen Wasserreserven gut gegen Dürren gerüstet. Aber wenn es im Winter immer weniger schneit, fehlt dieses Wasser im Sommer und es drohen Dürren.
Damit man den Wasserverbrauch besser steuern kann, wäre es gut, wenn Dürren frühzeitig vorausgesagt werden könnten. In der Schweiz gab es bis anhin kein Dürre-Frühwarnsystem. Das will der Bund nun ändern.
- Lesen Sie im Artikel meines Kollegen Luigi Jorio, mit welchen Mitteln Dürren vorausgesagt werden können.
- In rund 40 Jahren könnte die Schweiz klimamässig einem Land am Mittelmeer ähneln – Artikel von SWI swissinfo.ch.
- Während es in der Schweiz momentan noch ein wenig regnet, ist die Lage Deutschland bereits angespannter, wie SRF berichtetExterner Link.
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Mindestlohn in Zürich und Winterthur: Wer übernimmt die Mehrkosten?
Es war ein deutliches Ja: In Zürich und Winterthur haben am Abstimmungssontag über 65% der Stimmberechtigten der Einführung eines Mindestlohns zugestimmt. In Zürich soll dieser 23.90 Franken pro Stunde betragen, in Winterthur 23 Franken.
2014 scheiterte eine eidgenössische Vorlage für den Mindestlohn an der Urne, doch nun jubilieren linke Politker:innen und sehen die Chance, in weiteren Städten nachzuziehen.
Bei der Umsetzung des Mindestlohns könne Zürich von Basel profitieren, schreibt die NZZ. Dort ist er im vergangenen Jahr eingeführt worden, in Zürich soll es aber «weniger glimpflich» ausgehen, da alle Branchen betroffen sind.
- Steigen wegen dem Mindestlohn bald die Preise? – Artikel von NauExterner Link.
- Der Unterscheid zwischen dem Basler und dem Zürcher Mindestlohn – Artikel der NZZExterner Link.
- Was ist der durchschnittliche Lohn Ihres Berufes in der Schweiz? Finden Sie es heraus im Nationalen Lohnrechner des BundesExterner Link.
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