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1848 wurde der moderne Staat Schweiz gegründet.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Was soll am Nationalfeiertag gefeiert werden? Ein mythischer Held mit Armbrust, entlehnt aus einer nordischen Sage, oder die Gründung eines modernen demokratischen Staates? Die Schweiz hat sich für ersteres entschieden. Doch immerhin im Parlament wurde heute der 175. Geburtstag der Bundesverfassung gebührend gefeiert.

Herzliche Grüsse aus Bern

Die Bundesverfassung wird am 12. September 2023 175 Jahre alt.
© Keystone / Alessandro Della Valle

Die Schweiz hat Geburtstag: Warum der 12. September der grösste Konkurrent des 1. August ist.

Heute hat die Schweiz Geburtstag. 42 Tage nach dem 1. August, dessen historische Genauigkeit etwa so klar ist wie der Morgennebel über dem Rütli, findet am 12. September ein Jubiläum statt, das felsenfest datiert und verifiziert werden kann: Vor 175 Jahren wurde die Schweizer Bundesverfassung in Kraft gesetzt.

So wurde aus einem losen Gebilde von Kleinstaaten die moderne Schweiz; demokratisch und mit Wahlrecht für alle Bürger – die Bürgerinnen mussten sich noch ein bisschen gedulden.

Die Diskussion, den Nationalfeiertag auf den 12. September zu verlegen, ist nicht neu. Auch der Tages-Anzeiger spricht sich in einem Leitartikel für diese Variante aus, weg vom «Fake-Geburtstag» 1. August. Welchen Tag würden Sie lieber feiern?

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Gibt es in Ihrer Nähe im Ausland Orte mit Schweizer Geschichte?

Kennen Sie Orte, Gebäude, Kunstobjekte in Ihrem Aufenthaltsland, die eng mit der Schweizer Auswanderungsgeschichte verbunden sind?

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Tausende von Kindern und Jugendlichen wurden von Vertreter:innen der katholischen Kirche missbraucht.
Reuters

Erschütternde Resultate: Neue Studie über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche veröffentlicht.

Jahrzehntelang wurde geschwiegen, vertuscht, gelogen. Hie und da gelangte ein Fall von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche an die Öffentlichkeit, wenn ein Opfer den Mut fand, darüber zu sprechen.

Heute wurde an der Universität Zürich eine Studie veröffentlicht, die das Grauen der letzten Jahrzehnte beziffert: Über 1000 Fälle sexuellen Missbrauchs seit 1950 wurden aufgedeckt. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der katholischen Kirche. Zum ersten Mal hatten Forscher:innen Zugang zum kirchlichen Archiv – und stiessen auch hier auf die Methoden der Kirche, das Geschehene zu verbergen.

Akten seien vernichtet oder Fälle nicht gemeldet oder schriftlich festgehalten worden, hiess es bei der Präsentation der Studie. Die ermittelten Missbrauchsfälle seien nur die Spitze des Eisbergs. Bis jetzt hat die Kirche nur wenig Anstalten gemacht, die Verbrechen anzuprangern. Der Schutz der Kirche, der Täter und der Verantwortungsträger sei wichtiger gewesen.

Beat Richner widmete sein Leben den Kindern in Kambodscha.
Keystone

Fünf Jahre nach Beat Richners Tod: Wie viel Schweiz steckt noch in den Spitälern in Kambodscha?

Er war wohl der berühmteste Schweizer Kinderarzt – oder ist es auch posthum noch: Beat Richner hat in Kambodscha mehrere Kinderspitäler geführt. Daneben war er auch Künstler, trat als Clown auf und gab Cellokonzerte, unter anderem, um für die Spitäler Geld zu sammeln. So war er unter dem Namen Beatocello auch dem Schweizer Publikum bestens bekannt.

Vor fünf Jahren erlag Beat Richner seiner schweren Krankheit. Seine Kinderspitäler in Kambodscha leben weiter. Die Mitarbeitenden sind Einheimische, medizinisches Personal aus der Schweiz reist regelmässig nach Kambodscha, um mit den Ärzt:innen und Pfleger:innen vor Ort zusammenzuarbeiten.

Noch werden die Spitäler zu einem Grossteil mit Geldern aus der Schweiz finanziert, doch seit ein paar Jahren kommt auch Geld aus Kambodscha. Beat Richners Spitäler sind ein sehr wichtiger Teil der Gesundheitssystems vor Ort. Kinder und Jugendliche werden gratis behandelt.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Giannis Mavris

Welche globalen Herausforderungen kommen auf die Schweiz zu?

Die Aussenpolitik des Landes ist gefordert. Was denken Sie – welche internationalen Herausforderungen wird die Schweiz mittelfristig meistern müssen?

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Kaffeemaschinen aus dem Wallis werden bald in die ganze Welt expoertiert.
© Keystone / Gaetan Bally

Die Schweizer Kaffeemaschine, die alles weiss.

Das Wallis ist bekannt für… Vervollständigen Sie diesen Satz. Was kommt Ihnen in den Sinn? Raclette, das Matterhorn, Schafe mit schwarzer Nase? Woran Sie vermutlich nicht gedacht haben: Kaffeemaschinen. Doch genau solche werden aus dem Wallis bald in die ganze Welt exportiert.

Und zwar ganz Spezielle: Die Geräte von Eversys sind mitdenkendeHightechmaschinen.

Wer eine Maschine von Eversys besitzt, muss nicht vom Sofa aufstehen, um herauszufinden, ob noch genügend Bohnen im Tank sind. Jede Tasse Kaffee wird online abgespeichert und der Bohnenstand vermerkt. Vermutlich weiss sie auch vor Ihnen, wann Sie die nächste Tasse trinken werden.

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