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Passanten und Passantinnen von oben

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Es wird ein knappes Rennen am 3. März: Die Unterstützung für die 13. AHV-Rente, einst ganz klar von einer Mehrheit der Stimmberechtigten getragen, schmilzt auf den letzten Metern vor der Abstimmung dahin, wie die neuste SRG-Umfrage zeigt. Wird es reichen?

Herzliche Grüsse aus Bern

Kampagnematerial für 13. AHV-Rente
Keystone

Die Unterstützung für die 13. AHV-Rente schmilzt. Das zeigt die neuste SRG-Umfrage.

Noch 53% der Stimmberechtigten sind absolut für eine 13. Rente. Bei der ersten Umfrage waren es noch 62%. Das Lager der Gegner:innen hat um 8 Prozentpunkte zugelegt und liegt nun bei 43%.

Auch bei den Auslandschweizer:innen hat die Zustimmung für die Initiative zur 13. AHV-Rente abgenommen, auch wenn sie immer noch deutlich dafür sind: 68% unterstützen die Initiative, bei der Umfrage Anfang Januar waren es noch 80%.

Es war unter anderem dieser hohe Wert, der die Schweizerische Volkspartei (SVP) auf den Plan gerufen hat, eine Kampagne gegen die Auslandschweizer:innen zu starten. “In der Schweiz ist die Kontroverse um die Initiative intensiv, insbesondere im deutschsprachigen Teil des Landes», sagt Politologe Lukas Golder. Während Personen im Rentenalter die Initiative vermehrt unterstützen, sind jüngere Menschen dagegen.

Die zweite Renteninitiative, über die am 3. März abgestimmt wird, bleibt voraussichtlich chancenlos. Die Jungfreisinnigen wollen das Rentenalter auf 66 erhöhen, 63% der Befragten lehnen dies ab, bei den Auslandschweizer:innen sind es 62%.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Verlieren Auslandschweizer:innen im Inland an Sympathie?

Warum denken Sie, ist die Stimmung gegenüber den Auslandschweizer:innen im Inland zunehmend kritisch?

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Nicolas Perrin
Keystone

Erneuter Abgang bei der Ruag: Nach der Chefin ist jetzt auch noch der Verwaltungspräsident zurückgetreten.

Die Schweizer Armee und die Vorsteherin des zuständigen Departements kommen nicht mehr aus den Schlagzeilen raus. Die neuste lautet: «Der Neuanfang ist gescheitert: Viola Amherd entledigt sich der Ruag-Spitze, um selbst zu überleben», sie stammt von der NZZ. Die Geschichte dreht sich um Verwaltungsratspräsident Nicolas Perrin, der die Ruag verlässt.

Nach dem Finanzdebakel der Armee folgt jetzt ein Panzerdeal des staatlichen Rüstungsunternehmens Ruag, bei dem die Finanzkontrolle Ungereimtheiten festgestellt hat. Die Ruag wollte der Herstellerin Rheinmetall 96 Panzer zur Weitergabe an die Ukraine verkaufen, was der Bundesrat verhinderte.

Der Panzerdeal hat schon im vergangenen Sommer ein Opfer gefordert, als die kontroverse Ruag-Chefin Brigitte Beck die Haltung des Bundesrats öffentlich kritisierte und darauf zurückgetreten ist.

Frau von hinten mit Kopftuch
Keystone

Religiöse Symbole am Arbeitsplatz: Migros-Kassierin will Kopftuch tragen und erhält die Kündigung.

Wie steht es im Land, in dem Sie wohnen, mit dem Zurschaustellen von religiösen Symbolen? 20 Minuten berichtet heute von einem Fall einer Kassierin, die bei der Arbeit ein Kopftuch tragen wollte. Bei der Migros ist dies aber verboten.

Die Frau, eine Kurdin, die seit Jahren in der Schweiz wohnt, entschied sich, ein Kopftuch zu tragen. Von ihrem Chef erfuhr sie, dass das Tragen religiöser Symbole bei der Migros nicht erlaubt sei, worauf sie die nächsten Tage nicht zur Arbeit erschien, weil sie ohne Kopftuch nicht arbeiten wollte.

Darauf erhielt sie die fristlose Kündigung wegen Arbeitsverweigerung. Die Frau klagt nun gegen die Migros. «Meine Mitarbeiterinnen durften mit riesigen tätowierten Kreuzen auf der Hand arbeiten», sagt die 42-Jährige gegenüber 20 Minuten. Ein Arbeitsrechtsanwalt erklärt, dass ein Arbeitgeber Kleidervorschriften erlassen darf, wenn diese «der Erfüllung der arbeitsvertraglichen Pflichten, dem Schutz von Gesundheit, der Sicherheit und Sittlichkeit sowie einem einheitlichen Unternehmensauftritt dienen».

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Katy Romy

Sind Sie im Rentenalter ausgewandert, weil Sie in der Schweiz nicht über die Runden kommen?

Jedes Jahr ziehen Schweizer:innen ins Ausland, um finanziellen Schwierigkeiten in der Schweiz zu entgehen. Sind Sie auch in dieser Situation?

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Lottostand vor Kiosk
Keystone

53,2 Millionen Franken im Swiss Lotto Jackpot: Träumen Sie vom Lottogewinn oder sind Sie realistisch?

Heute Abend warten im Jackpot von Swiss Lotto 53,2 Millionen Franken auf einen Gewinner oder eine Gewinnerin. Und das zieht viele Leute an, die sonst nicht Lotto spielen würden. Swisslos rechnet damit, dass rund eine Million Menschen mittippen, wie 20 Minuten schreibt. Das merken vor allem die Kioske, 20 Minuten spürt sogar eine Nervosität in den Strassen von Zürich.

Ab einem Betrag von fünf Franken kann man einen Tipp abgeben, das klingt schon sehr verlockend. Doch der Tages-Anzeiger schafft es mit seinem Artikel, diese Freude zu trüben. «Heute Abend spielt nur Lotto, wer nicht rechnen kann», heisst es da. Und die Journalisten zeigen, dass sie rechnen können. Bei einem Einsatz von fünf Franken betrage die Gewinnchance 0,0000064 Prozent, schreiben sie.

Und sie bringen auch noch einen wenig aufmunternden Vergleich: In der Schweiz ist es 8000 Mal wahrscheinlicher, innerhalb eines Jahres bei einem Verkehrsunfall zu sterben, als einen Lotto-Sechser zu tippen. Da bleibt man also besser zuhause, als draussen das Leben und eine Enttäuschung im Lotto zu riskieren.

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