The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
ein Rentner schneidet seinen Kiwibaum

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Heute geht es im Briefing um eine originelle Verdienstmöglichkeit für Senior:innen und einen verstorbenen Schweizer Grafiker, dessen Designs Sie vermutlich auch in der Schublade haben.

Herzliche Grüsse aus Bern

ein Rentner in seiner Werkstatt
Keystone

Auf dieser Onlineplattform bieten Senior:innen ihre Skills an – und verdienen damit Geld.

Dass es im Alter finanziell knapp werden kann, ist nicht erst seit der Diskussion um die 13. AHV-Rente ein Thema. «Seit ein paar Jahren stellen wir fest, dass immer mehr Menschen jobben müssen, um über die Runden zu kommen.» Das sagt Reto Dürrenberger.

Er ist Gründer der Schweizer Plattform «Rent a Rentner», eine Onlineplattform, auf der Senior:innen ihre Dienste anbieten können. Das Business laufe «besser denn je», so Hiltebrand. Die Rentner:innen bieten alles an, was im und ums Haus anfällt; sie reparieren, hängen Bilder auf, gehen mit dem Hund spazieren und füttern die Katze. Den Stundenansatz können sie selbst bestimmen, Hiltebrand empfiehlt zwischen 25 und 50 Franken.

Das Geschäft scheint sich für beide Seiten auszuzahlen. Den Rentner:innen wird nicht langweilig, sie fühlen sich gebraucht und können ihre Rente aufbessern. Die Kundschaft sei auch zufrieden, nicht selten ergebe sich nach dem Job noch ein gutes Gespräch.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Samuel Jaberg

Abstimmung vom 3. März: Wo soll das Geld für die 13. AHV-Rente jetzt herkommen?

Für die Finanzierung der 13.-AHV-Rente kursieren viele Vorschläge. Was sagen Sie: Woher sollen die nötigen vier bis fünf Milliarden Franken jährlich herkommen?

128 Likes
82 Kommentare
Diskussion anzeigen
Roger Pfund zeigt den Schweizerpass mit seinem Design
Keystone

Schweizer Künstler Roger Pfund gestorben: Seine Designs haben es auf Banknoten in der ganzen Welt geschafft.

Haben Sie einen Schweizer Pass in der Schublade? Wenn es das mittlerweile nicht mehr neuste Modell ist, das mit den Kantonswappen und einem historischen Gebäude aus dem Kanton auf den Seiten, dann ist es derjenige von Roger Pfund.

Der Grafiker ist am Wochenende im Alter von 80 Jahren verstorben. Es war seine Idee, jedem Kanton im Pass eine eigene Seite zu widmen. Sein Name dürfte nicht vielen geläufig sein, seine Arbeiten jedoch schon – und das weltweit. Pfund hat auch Banknoten designt, «schön und bunt müssen sie sein», hat er gesagt.

In der Schweiz sind die Banknoten, die er zusammen mit seiner Frau Elisabeth entworfen hatte, nur als Reserveserie gedruckt und nie herausgegeben worden. Die beiden gelten als Erfinder:innen der thematischen Banknoten. Doch in anderen Ländern waren Banknoten mit Pfunds Design im Umlauf, zum Beispiel in Frankreich als letzte Serie vor der Einführung des Euros.

Der schweizerisch-französische Doppelbürger hat ein sehr breites Werk hinterlassen, er hat unter anderem auch als Maler und Musiker gearbeitet.

Indiens Premierminister Narendra Modi
Keystone

Was bedeutet das Freihandelsabkommen mit Indien für die Schweiz?

Am 10. März hat Indien ein weitreichendes FreihandelsabkommenExterner Link mit den vier Mitgliedern der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) unterzeichnet: der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein.

Die Freude von Wirtschaftsminister Guy Parmelin war gross, er spricht von einem «historischen» Abkommen. Aber was bedeutet das nun konkret für die Schweiz? Mein Kollege Simon Bradley ist in seinem Artikel dieser Frage nachgegangen. Thomas Cottier, emeritierter Wirtschaftsrechtsprofessor an der Universität Bern glaubt nicht, dass das Abkommen ein Umbruch sein wird.

Der Handel mit Indien werde sicher wachsen, sagt er. Doch die Messlatte ist niedrig. Gemäss Cottier wuchs der Handel 2022 um 3,7%, mit dem Abkommen werde diese Zahl auf 4 bis 5% steigen. Der Handel zwischen Indien und der Schweiz belief sich im Jahr 2023 auf 17,7 Milliarden Franken. Das grösste Exportgut der EFTA, hauptsächlich aus der Schweiz, nach Indien ist Gold.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

Engagieren Sie sich mit eigenen Umweltprojekten?

Wenn Sie in Ihrem Wohnland ein Umweltprojekt gestartet haben, sind wir an Ihrer Geschichte interessiert. Schreiben Sie uns!

1 Likes
11 Kommentare
Diskussion anzeigen
Passagier:innen passieren den Zoll am Flughafen
Keystone

So suchen die Zöllner:innen am Flughafen Zürich nach Drogen.

In der Schweiz hat es gerade reichlich Schnee, und ich meine nicht den in den Bergen. Letzte Woche habe ich an dieser Stelle von Kokain berichtet, das hierzulande zur Volksdroge geworden und massenhaft verfügbar ist. Heute ist mir ein Bericht von SRF aufgefallen, die Kolleg:innen haben am Flughafen Zürich die Zöllner:innen auf ihrer Suche nach Drogen begleitet.

Bei 80’000 Reisenden pro Tag muss die Entscheidung für eine Kontrolle blitzschnell gefällt werden. Ein Zöllner erklärt: «Wir achten auf die Flugroute, das mitgeführte Gepäck, das Verhalten.» Auch das Baugefühl spiele eine Rolle.

Arbeitskollege Gino weiss nichts über Flugrouten und hat trotzdem den besten Riecher: Der Spürhund interessiert sich für die Handtasche eines Reisenden. Der Test mit einem Drogenanalysegerät fällt positiv aus. In der Tasche findet die Hundeführerin aber keine Drogen. Doch für sie ist klar: «Die beiden Männer müssen irgendwie mit Drogen in Kontakt gekommen sein«, so die Zöllnerin. Manchmal haben Hund und Menschen mehr Glück: 2023 wurden am Flughafen Zürich 64 Kilogramm Kokain beschlagnahmt.

Meistgelesen
Swiss Abroad

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft