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Eine Statue mit den olympischen Ringen

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Heute beginnen die Olympischen Spiele in Paris. Ob die Schweizer Athletinnen und Athleten ihren Medaillen-Rekord von Tokio schlagen können?

Freundliche Grüsse aus Bern

Ein Poster mit den Porträts aller Schweizer Athletinnen und Athleten
Ist das der Schweizer Springreiter Martin Fuchs, der auf sein Bild im Olympischen Dorf zeigt? Keystone / Laurent Gillieron

128 Schweizer Athletinnen und Athleten starten heute in Paris.

Die grösste Delegation der letzten vierzig Jahre ist an die Olympischen Sommerspiele nach Paris gefahren, um den Schweizer Spitzensport zu repräsentieren. In den kommenden zwei Wochen werden sie in 32 Sportarten um 329 Medaillen kämpfen – danach sind weitere 27 Athletinnen und Athleten an den Paralympischen Spiele vom 28. August bis 8. September an der Reihe.

An den letzten Spielen in Tokio holten die Schweizer:innen 13 Medaillen. Ob sie sich übertreffen können? Der Delegationschef gab jedenfalls kein Medaillenziel aus – genau so wichtig ist es für Ralph Stöckli, den Spitzensport aus der Schweiz im besten Licht präsentieren zu können.

Die Schweiz hat an den ersten zwei Olympischen Spielen übrigens Geschichte geschrieben. So war die allererste Olympionikin 1900 die schweizerisch-amerikanische Gräfin Hélène de Pourtalès. Und 1924 gab es 25 olympische Medaillen für die Schweiz – bis heute der nationale Rekord.

  • Lesen Sie hier den Beitrag von Kollege Thomas Stephens.
  • Die Schweiz, der Sport und die Korruption – unser Hintergrund zu den internationalen Sportverbänden in der Schweiz.

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Kultur und Sport werden vermehrt zur Bühne für politische Einflussnahme. Zurecht – oder stören Sie sich daran?

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Ein Mann mit einer Drohne
AP Photo/Kin Cheung

Die Schweiz und die Kamikaze-Drohnen.

Die Schweiz ist führend in der Drohnenindustrie, bisher im zivilen Sektor. Geht es nach der Rüstungsindustrie und dem Verteidigungsdepartement, soll sie es auch im militärischen Sektor werden. Das klingt ambitiös. Und wird davon abhängen, ob die Industrie bereit ist, diesen U-Turn zu machen.

«Traditionell hat es zwischen der Drohnenindustrie und der Rüstungsindustrie recht grosse Berührungsängste gegeben», sagt Tobias Vestner, der am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik zum Thema forscht, gegenüber dem Tages-Anzeiger. «Aber der Ukrainekrieg ist ein Gamechanger. Die Sicherheitslage verschlechtert sich. Die Hemmschwelle sinkt bei den Entwicklern.» 

Wie immer, wenn es um Rüstung geht, spricht man vor allem von Verteidigung. Klar erscheint jedoch, dass es auch ums Geschäft geht: Die schweizerische Rüstungsindustrie schaut einer ungewissen Zukunft entgegen, aus politischen Gründen, aber auch weil man nur noch ein begrenztes Angebot hat. Drohnen werden immer wichtiger – sie sind nun auch ein beliebtes Geschäftsobjekt.

Ein Hand voll Münzen
Keystone / Michael Buholzer

Wie viel Geld versickert in den Pensionskassen?

Pensionskassen sind ein Eldorado für die Finanzindustrie – das sagt der ehemalige SP-Nationalrat und ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm. Diese wurden zwar ursprünglich als gemeinnützige und gewinnfreie Stiftungen konzipiert. Heute würde eine regelrechte Vermögensverwaltungsindustrie damit grosse Gewinne machen, so Strahm.

Es geht um viel Geld: 2022 gaben die Pensionskassen 8,6 Milliarden Franken für die Verwaltung der Vorsorgegelder aus, hat Strahm vorgerechnet. Er kommt auf 1,5 Milliarden mehr als die offiziellen Angaben vom Bund, aufgrund anderer Berechnungen. Damit würden 1500 Franken pro Jahr und Person versickern, gemäss seinen Angaben. Das sei zu viel Geld und müsse angegangen werden.

Die Lage ist komplex, wie die unterschiedlichen Angaben aufzeigen. Aber am 22. September findet die Abstimmung über die Reform der beruflichen Vorsorge statt. Und der Abstimmungskampf wird langsam lanciert.

Ein Junge springt in die Aare
sda-ats

Der Sommer ist mit Verzögerung in der Schweiz angekommen…

Übers Wetter reden ist ja vor allem eine britische Disziplin. Aber der bisherige Nicht-Sommer in der Schweiz hat auch hierzulande immer wieder die Diskussionen beherrscht. Nun scheint es endlich so weit zu sein: Es wird warm!

Zumindest für einige Tage: Es sind für das Wochenende mehr als 30 Grad angekündigt, die Wärme soll bis zum 1. August anhalten. Am Nationalfeiertag könne es zu leichten Gewittern kommen, abkühlen sollte es jedoch nicht.

Für uns alle in Bern gibt es eine weitere gute Nachricht: Die Aare ist offiziell bebadbar. Das letzte Mal, dass sie weniger als 220 Kubikmeter Wasser pro Sekunde führte, war Ende Mai. Fast zwei Monate lang galt sie also als zu gefährlich zum Schwimmen (und für manche auch als zu kalt). Die überdurchschnittliche Regenmenge und viel Schnee im Winter haben dazu geführt. Schauen wir mal, wie lange unser Glück währt…

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«No kids»-Ferien boomen in der Schweiz. Offene Diskriminierung oder ein Geniestreich?

Für Ferien ohne Kindergeschrei sind viele bereit, einen Aufpreis zu zahlen. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

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