Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Höhere Renten ab 2025: Der Bundesrat passt AHV- und weitere Renten an die Lohn- und Preisentwicklung an.
Freundliche Grüsse aus Bern
Der Bundesrat erhöht Renten und Kinderzulagen ab dem nächsten Jahr.
Die 2,5 Millionen Seniorinnen und Senioren in der Schweiz erhalten nächstes Jahr mehr AHV: Die minimale AHV/IV-Rente steigt gemäss Festsetzung des Bundesrats um 35 auf insgesamt 1260 Franken pro Monat. Die Maximalrente wird um 70 auf 2520 Franken erhöht.
Weiter werden auch Kinder- und Ausbildungszulagen, Ergänzungsleistungen sowie die Abzüge für die Altersvorsorge und die Freibeträge für Erwerbseinkünfte erhöht. Dies geschieht alles im Rahmen der zweijährlichen Anpassung der Renten an die Lohn- und Preisentwicklung.
Weiter hat die Regierung zum dritten Mal in Folge ein freiwilliges Gassparziel kommuniziert. Um Engpässe bei der Energieversorgung zu verhindern, sind 15 Prozent Einsparung als Ziel angesetzt worden. Ein Problem sollte das nicht sein: Die Schweiz hatte in den vergangenen zwei Wintern im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch von 2017 bis 2022 zwischen 22 und 23 Prozent weniger Gas verbraucht. Offenbar verbrauchten wir vorher viel mehr, als wir wirklich brauchten.
- Hier geht es zur Übersicht von SRF NewsExterner Link.
- Auch der Blick berichtetExterner Link.
- Über das freiwillige Gassparziel lesen Sie hierExterner Link.
So viel Hass kriegen Politikerinnen und Politiker ab.
Kürzlich ging ich unter der Kleinen Schanze unweit des Bundeshauses in Bern etwas trinken. Prompt spazierte Aussenminister Ignazio Cassis vorbei – ohne Begleitschutz, einzig mit einem Mitarbeiter, mit dem er etwas besprach. Das Klischee stimmt halt: In der Schweiz können sich selbst Magistraten ohne grosse Gefahren bewegen.
Der Wind ist allerdings rauer geworden. Eine Studie des Zentrums für Demokratie Aarau hat das Ausmass von Aggressionen gegenüber gewählten Volksvertreter:innen ausgewertet. Sie haben dazu auf kommunaler Ebene 1000 Parlamentsmitglieder befragt.
Rund ein Drittel wurde im betreffenden Zeitraum verbal angefeindet – sei es im Netz oder auf der Strasse. 6,4 Prozent der Befragten haben Angriffe auf ihr Eigentum erlebt, drei Prozent wurden physisch angegangen. So schlimm wie in anderen Ländern mag die Situation hierzulande noch nicht sein. Aufpassen müssen wir aber in jedem Fall.
- Hier geht esExterner Link zum Artikel von SRF News.
- Kaum eine Institution geniesst so viel Vertrauen wie der Bundesrat – das sind die Gründe.
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Haben Sie Post von Ihrer Bank bekommen? Vorsicht!
Die neueste Masche ist ziemlich ausgefeilt: Mit persönlich adressierten Briefen der eigenen Bank, welche die Leute auffordern, einem QR-Code zu folgen, um etwas neu einzustellen. Die sind gut gemacht, inklusive Foto und seit rund einem Monat in Umlauf.
Es geht den Betrüger:innen darum, sich Zugang zum E-Banking zu beschaffen. Manchmal sind sie einfach zu durchschauen, weil rudimentäre Grammatikregeln nicht eingehalten werden. Aber darauf sollte man sich nicht verlassen.
Die Polizei rät deshalb, bei Zweifel persönliche Rücksprache mit der Bank zu nehmen, keine QR-Codes leichtfertig zu scannen und nur offizielle Websites und Apps zu verwenden. Alles andere ist einfach zu unsicher. Und natürlich hilft es auch immer, mal tief durchzuatmen und nachzudenken, bevor man online etwas eingibt.
- Watson schreibtExterner Link über die Masche.
- Auch der Blick berichtetExterner Link.
Was passiert mit Geldnoten, die am Ende ihres Lebens sind?
Von wegen Digitalisierung: Trotz des zunehmenden bargeldlosen Zahlungsverkehrs sind weltweit weiterhin täglich Millionen von Banknoten im Umlauf. Was geschieht aber mit denjenigen, die zu sehr abgenutzt sind, um weiterhin benutzt zu werden?
Meine Kollegin Céline Stegmüller ist dieser Frage nachgegangen und hat ein spannendes Video gedreht. Jedes Land entsorgt diese anders – aber wie die Schweiz ihr Geld wortwörtlich verbrennt, sagt einiges aus!
- Hier finden Sie das Video meiner Kollegin Céline Stegmüller.
- Kommt bald der digitale Franken? Der Geldcast mit Zeno Staub.
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