Tausende demonstrieren am feministischen Streik in Lausanne
Rund 3000 Personen sind am Samstag in Lausanne dem Aufruf des Kollektivs "Grève féministe Vaud" (Feministischer Streik Waadt) gefolgt. Sie demonstrierten anlässlich des Frauentags vom Sonntag "gegen imperialistische Kriege".
(Keystone-SDA) «Gegen die Sparpolitik, die unser Leben zerstört und imperialistische Kriege finanziert»: Unter diesem Motto versammelten sich die Demonstrantinnen und Demonstranten zunächst vor der Kathedrale. Es wurden Reden gehalten und Slogans skandiert, wie eine Journalistin von Keystone-SDA vor Ort berichtete.
«Kein Feminismus ohne Antimilitarismus. Kein Frieden ohne soziale Gerechtigkeit», rief ein Mitglied des Kollektivs. «Unterstützung für alle Völker, die Widerstand leisten», schloss sich eine andere Demonstrantin an. Gefordert wurden mehr Mittel für die Gesundheitsversorgung, öffentliche Dienstleistungen und die Prävention von sexistischer und sexueller Gewalt, mehr Krippenplätze und ein Ende der Sparpolitik.
Der Demonstrationszug endete gegen 17:00 Uhr an der Esplanade de Montbenon. Bunte Plakate, Musik und feministische Slogans prägten die Demonstration, an der laut Zählung von Keystone-SDA mehr als 3000 Menschen teilnahmen. Laut Angaben der Lausanner Stadtpolizei waren es 1200.