Unklarheiten und Einschränkungen am Bürgenstock
Obwohl die Verhandlungen auf dem Bürgenstock zwischen den USA und dem Iran für Freitag abgesagt worden sind, geht der Kanton Nidwalden weiterhin von einem Treffen in den nächsten Tagen aus. Die Sicherheitsmassnahmen bleiben deswegen in Kraft.
(Keystone-SDA) Der Termin des Treffens sei mit Unsicherheiten verbunden, erklärte der Kanton Nidwalden am Freitagnachmittag. Bei dem Treffen soll die Umsetzung des Rahmenabkommens erörtert werden, das den Krieg zwischen den USA und dem Iran beenden soll. Der US-amerikanische Vizepräsident J. D. Vance und der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf verschoben aber ihre Reisen in die Schweiz.
Um die Sicherheit eines möglichen Treffens zu gewährleisten, wird rund um den Bürgenstock die Bewegungsfreiheit der Menschen weiterhin eingeschränkt. Bei den Zufahrtsstrassen sind Checkpoints eingerichtet.
Das Resort auf dem Bürgenstock ist eine Sperrzone, wer in der Nähe wohnt, muss sich ausweisen. Personen, die nicht zwingend ins Gebiet müssten, werde davon abgeraten, nach Obbürgen zu reisen, hiess es am Freitagnachmittag auf der Homepage des Kantons Nidwalden.
Das Postauto fährt noch bis Samstagabend den Bürgenstock nicht an und wendet in Obbürgen. Bis dahin bleiben auch die Wander- und Bikewege gesperrt. Die Standseilbahn und der Hammetschwandlift haben ihren Betrieb bis am Montag eingestellt.
Die Sperrung des Luftraums wurde am Freitag, nachdem das Treffen abgesagt wurde, reduziert. Für Samstag ist wieder eine grössere Sperrung vorbereitet. Von der Sperrung betroffen sind auch Hängegleiter und Drohnen.