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Verschmierte Tramstationen und Schaufenster an Zürcher Frauendemo

Am Vorabend des Internationalen Frauentags kam es in Zürich zu einer nicht genehmigten Demonstration, bei der es zu Sachbeschädigungen kam, sodass die Polizei eingreifen musste.
Am Vorabend des Internationalen Frauentags kam es in Zürich zu einer nicht genehmigten Demonstration, die mit Sachbeschädigungen einherging und ein Eingreifen der Polizei erforderlich machte. Keystone-SDA

Verschmierte Tramhäuschen und eine UBS-Filiale voller Farbe: Über 1000 Frauen haben am Samstag an der Demonstration zum Frauentag in Zürich teilgenommen. Entlang der Route vom Paradeplatz zum Helvetiaplatz gab es zahlreiche Sachbeschädigungen.

(Keystone-SDA) Die Teilnehmenden der Demonstration zündeten auch wiederholt pyrotechnische Gegenstände, wie die Stadtpolizei am Abend mitteilte. Um das Durchbrechen einer Polizeisperre zu verhindern, sei es zu einem kurzen Gummischrot- und Reizstoffeinsatz gekommen.

Besammlung der illegalen Demonstration war um 13.30 Uhr auf dem Paradeplatz, auf dem der Verkehr deswegen rasch zum Erliegen kam. Einige vermummte Frauen enterten das Tramhäuschen. Andere spannten Seile über die Gleise. Motto des Anlasses war «feministisch und militant».

Schon kurz, nachdem sich der Demonstrationszug in Bewegung setzte, kam es zu ersten Schmierereien an Schaufenstern. Bei mehreren Tramstationen bemalten Vermummte den Boden mit roter Farbe. Die Stadtpolizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort, liess die Frauen aber gewähren. Männer waren im Demonstrationszug praktisch keine zu sehen. Schon auf dem Flyer wurden Männer dazu aufgerufen, der Kundgebung «solidarisch fernzubleiben».

Die letzten Teilnehmenden der Demonstration seien kurz nach 16.15 Uhr beim Helvetiaplatz eingetroffen. Beim Einsatz wurde die Stadtpolizei auch von Angehörigen der Kantonspolizei Zürich unterstützt. Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen wurden laut Mitteilung aufgenommen. Meldungen über verletzte Personen lagen der Polizei am späteren Nachmittag nicht vor.

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