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Wieder hunderte Australier vor Fluten in Sicherheit gebracht

(Keystone-SDA) Brisbane – Im von Überschwemmungen betroffenen Nordosten Australiens sind am Donnerstag erneut hunderte Menschen in Sicherheit gebracht worden. Rund 100 von ihnen mussten mit Helikoptern ausgeflogen werden, wie die Behörden mitteilten.
Seit Weihnachten haben starke Regenfälle im Gefolge des Tropensturms «Tasha» in Nordostaustralien Strassenverbindungen unterbrochen, Farmen und die Ernte verwüstet, Häuser, Orte und Städte überschwemmt. In einigen Regionen ist von den schlimmsten Überschwemmungen der vergangenen 50 Jahre die Rede.
Besonders schwer getroffen wurde etwa der Ort Bundaberg nahe der Küste, 375 Kilometer nördlich von Brisbane. Mindestens 120 Häuser sind überschwemmt, 200 weitere bedroht. Die Polizei ging von Tür zu Tür und ordnete an, dass sich die Bewohner auf das Verlassen ihrer Häuser vorbereiten sollen.
Die staatlichen Meteorologen sprachen Flutwarnungen für elf Flüsse aus. Nahe der Stadt Cairns wurde aus einem Fluss die Leiche eines 50-Jährigen geborgen, der vermutlich in den Fluten ertrunken war.
Die Regierungschefin von Queensland, Anna Bligh, sprach von einer «Katastrophe nie dagewesenen Ausmasses», die sich noch Wochen hinziehen könne.

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