Winterthurer Messerangreifer wurde aus Klinik entlassen
Der 31-jährige Messerangreifer von Winterthur ist erst am Mittwochabend aus der psychiatrischen Klinik ausgetreten und nach Hause gegangen.
(Keystone-SDA) Zuvor war er in einem fürsorgerischen Freiheitsentzug (FFE), also unfreiwillig in der Psychiatrie. Einmal konnte er entweichen, wurde aber zurückgebracht. Dann wurde der FFE aufgehoben. «In der Klinik wurde entschieden, dass er weder fremd- noch selbstgefährdend ist», sagte Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos). «Offenbar war diese Einschätzung falsch.»
Beim Verdächtigen handelt es sich um einen schweizerisch-türkischen Doppelbürger. Er ist polizeilich bekannt: Er war einer der Beschuldigten im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die An’Nur-Moschee in Winterthur. Damals wurde er wegen Verstoss gegen das IS-Verbot zur Anzeige gebracht.