Navigation

Südeuropa profitiert wenig von sinkender Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist die niedrigste der letzten acht Jahre. Gross sind aber die Unterschiede zwischen den 19 Ländern und den Regionen innerhalb der Länder. Ein grafischer Blick auf die Beschäftigung in Europa:

Dieser Inhalt wurde am 18. Mai 2017 - 10:38 publiziert

Mehr als eine Million Menschen konnten sich im vergangenen Jahr in der Eurozone der Arbeitslosigkeit entziehen. Im Februar sank die Arbeitslosigkeit auf 9,5%, die niedrigste Rate seit Mai 2009. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte die Arbeitslosigkeit in der Region 12,1% betragen.

Die Arbeitslosigkeit wird allgemein als ein verzögerter Indikator für die Gesundheit einer Wirtschaft gesehen. Die Unterschiede zwischen den Ländern sind allerdings sehr gross, wie die folgende animierte Grafik zeigt.

Die letzte Rezession, die von 2008 bis 2013 dauerte, führte zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit. Kaum verändert hat sich in diesem Zeitraum der Arbeitsmarkt der Schweiz. Die Hauptlast der Finanz- und Immobilienkrise trugen südeuropäische Länder wie Spanien, Griechenland, Portugal und Italien. Hohe staatliche Verschuldung und Sparmassnahmen brachten diese Länder in eine noch schlimmere Lage.

Externer Inhalt
Externer Inhalt

Als weitere Gründe für den Mangel an Arbeitsplätzen in Südeuropa nennen wirtschaftsliberale Analysten ungenügende Berufsbildungsprogramme, starre Arbeitsgesetze und mangelnde Flexibilität infolge der Bindung an eine einheitliche Währung.

Die sinkende Arbeitslosigkeit im Euroraum deckt sich mit den Wirtschaftsaussichten der Analysten für 2017. Im Februar dieses Jahres erreichte die Arbeitslosenquote in Deutschland mit 3,9% den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung des Landes 1990. In der Schweiz lag die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren bei rund 4,6%.

Externer Inhalt

​​​​​​​

Artikel in dieser Story

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.