Credit Suisse mit 2 Milliarden Gewinn im ersten Quartal

Die Schweizer Grossbank Credit Suisse hat im ersten Quartal 2010 einen massiv höheren Gewinn geschrieben als in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres: Der Reingewinn erreichte 2,055 Mrd. Franken, nachdem er im Vorquartal 793 Millionen betragen hatte.

Dieser Inhalt wurde am 22. April 2010 - 08:31 publiziert

Der Gewinn des ersten Quartals liegt etwa in gleicher Höhe wie jener im ersten Quartal des Vorjahres. Damals schrieb die Credit Suisse 2,006 Mrd. Franken Gewinn.

Rund 10% tiefer als vor einem Jahr schnitt die Credit Suisse in der Vermögensverwaltung (Private Banking) ab, zu welchem auch das Schweizer Bankgeschäft gehört. Der Vorsteuergewinn dieses Segments sank um 10% auf 892 Mio. Franken, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.

Tiefer als im Vorjahr fiel auch das Ergebnis des Investmentbanking aus: Dessen Gewinn sank um 26% auf 1,794 Mrd. Franken. Gegenüber dem Vorquartal konnte die CS ihr Investmentbanking-Ergebnis aber wieder deutlich um 74% erhöhen.

Schwarze Zahlen schrieb die Credit Suisse auch im Asset Management, zu welchem unter anderem das Geschäft mit alternativen Anlagen gehört. Hier belief sich der Gewinn auf 166 Mio. Franken, nachdem vor einem Jahr noch ein Verlust von 490 Mio. Franken resultiert hatte.

Hoch ausgefallen ist bei der CS der Geldzufluss: Dieser stieg in den ersten drei Monaten des Jahres netto auf 26 Mrd. Franken und hat sich damit im Vergleich zum Schlussquartal des letzten Jahres mehr als verdoppelt. Insgesamt verwaltete die Grossbank Ende März Vermögen in der Höhe von 1,27 Billionen Franken.

swissinfo.ch und Agenturen

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