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Körperliche oder psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz sowie Angst vor Arbeitslosigkeit sind schlecht für die Gesundheit. Dies geht aus der Gesundheitsbefragung 2007 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Laut der Erhebung sind in der Schweiz 39% der Arbeitnehmer physischen Risiken wie repetitive Bewegungen oder schmerzhafte Körperhaltungen ausgesetzt.

35% sind mit psychosozialen Risiken wie Stress konfrontiert. Sie haben zu wenig Zeit, um die Arbeit zu erledigen, oder können eigene Ideen bei der Arbeit nicht umsetzen.

17% der arbeitnehmenden Personen sind gleichzeitig von mindestens drei physischen und drei psychosozialen Risikofaktoren betroffen. Zudem geben 12% an, Angst bei der Arbeit erfahren zu haben.

10% der Arbeitnehmenden, die mindestens drei physischen Risiken ausgesetzt sind, beurteilen ihren Gesundheitszustand als nicht gut, gegenüber 4% der Arbeitnehmenden, die von diesen Risiken nicht betroffen sind.

Arbeitslosigkeit und Angst vor Arbeitsplatzverlust stehen ebenfalls in starkem Zusammenhang mit Gesundheitsproblemen. 13% der Arbeitnehmenden, die Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes haben, und 32% der arbeitslosen Personen beurteilen ihren Gesundheitszustand als nicht gut. Das sind bis fünfmal mehr als bei den Arbeitnehmenden, die keine Angst vor dem Verlust ihrer Arbeit kennen.

Die Daten bestätigen laut BFS für die Schweiz, was vergleichbare Erhebungen in Europa festgestellt haben: Sie unterstreichen, wie wichtig die Arbeitsbedingungen und die Arbeitssicherheit für die Gesundheit der Bevölkerung sind.

swissinfo.ch und Agenturen


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