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Zwei vergängliche Gemälde auf den Höhen über Villars-sur-Ollon VD

Keystone-SDA

Kinder und die Natur beschäftigen den Land-Art-Künstler Saype seit Jahren. Bereits zum fünften Mal zieren zwei riesige Gemälde von ihm die Höhen über dem waadtländischen Villars-sur-Ollon - bevor Wind und Wetter sie wieder zum Verschwinden bringen.

(Keystone-SDA) Zwei Kinder, die auf einer Wiese sitzen und Bäume, Wolken, Sonne oder Mond ins Gras zeichnen: «A portée de ciel» (dt.: In Reichweite des Himmels) heisst das zweiteilige Monumentalwerk.

Es sei Teil einer Geschichte, die den Künstler seit fünf Jahren beschäftige und nun ein erstes Kapitel abschliesse. «Jahrelang haben die Kinder in meinen Werken von der Natur gelernt und sich von ihr inspirieren lassen; heute zeichnen sie sie», sagt Saype im Gespräch mit Keystone-SDA. Er zeigt sich überzeugt, dass Kinder «sehr tiefgründige» Themen ansprechen können, ganz besonders Umweltfragen, und das «auf sanfte und poetische Weise».

Der französisch-schweizerische Künstler hat seine Bilder von den zeichnenden Kindern mit Kreide und Kohle direkt auf die Wiesen gemalt. Eines ist 4600 Quadratmeter gross und vom Roc d’Orsay aus zu sehen, das zweite auf einer Fläche von 6300 Quadratmetern zeigt sich vom Golf-Restaurant aus. Zu sehen sein dürften sie – je nach Wetter – bis Anfang August.

Parallel zur vergänglichen Kunst zeigt Saype dieses Jahr erstmals rund vierzig seiner Werke in einer Ausstellung im Hotel Villars Palace an. Die Werkschau ist bis 26. Juli in der Ausstellungshalle des Hotels zu sehen.

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