Aarau nimmt Fusion an, Unterentfelden AG nicht
Aarau und Unterentfelden fusionieren nicht: Die Aargauer Kantonshauptstadt hat eine Fusion mit dem Nachbardorf angenommen. Unterentfelden hat sie aber abgelehnt. Das Resultat war knapp.
(Keystone-SDA) Die Stimmberechtigten von Unterentfelden haben den Zusammenschluss mit 50,5 Prozent abgelehnt. In absoluten Zahlen bedeutet das: 902 Personen sagten Nein, 883 sagten Ja. Die Stimmbeteiligung lag bei 69,9 Prozent.
In Aarau war das Resultat etwas deutlicher: 52,65 Prozent oder 4177 Personen sagten Ja; 47,35 Prozent oder 3757 Personen sagten Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 56,0 Prozent.
Die beiden Orte fusionieren also vorderhand nicht, wie Aaraus Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker (FDP) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte. «Wir sind gespannt, wie es jetzt weitergeht.»
Im Juni hatten sowohl der Einwohnerrat von Aarau als auch die Gemeindeversammlung von Unterentfelden Ja zur Fusion gesagt – letztere jedoch knapp. Unterstützung gab es auch von den Exekutiven der beiden Gemeinden, Pro Aarau und einem überparteilichen Bündnis.
Zu den Gegnern des Zusammenschlusses zählten die SVP Aarau sowie ein Komitee unter der Leitung des Präsidenten der SVP Unterentfelden.