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Aarberg kann Abwasseranlage sanieren

Die Stimmberechtigten von Aarberg haben einen Kredit von 1,7 Millionen Franken für die Sanierung der Kanalisation im Gebiet des Hans-Mühlemann-Wegs gesprochen.

(Keystone-SDA) 1106 Stimmberechtigte legten ein Ja in die Urne, 320 ein Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,3 Prozent, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte.

Bei Starkregen droht heute schmutziges Abwasser sich zurückzustauen und zu überlaufen, und bei den Regenüberläufen fehlen die Schutzfilter. Künftig soll das gesamte Mischabwasser über eine neue Sammelleitung erfasst und zu einem einzigen Punkt geführt werden, an dem ein Regenüberlauf erstellt wird.

Der neue Regenüberlauf wird neben der Quartierstrasse und ausserhalb des Waldes unterirdisch erstellt. Für den Anschluss an die bestehende Kanalisation müssen neue Leitungen teilweise im Bereich des Wald- und Naturschutzgebiets gebaut werden. Es sind ökologische Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen vorgesehen.

Die Arbeiten werden mit einem Drittprojekt der Versorgungsdienstleisterin Evolon koordiniert. Dabei geht es unter anderem um den Ersatz von Trinkwasserleitungen.

Nach dem Ja an der Urne folgt nun das Baubewilligungsverfahren und die Vergabe der Arbeiten. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2027 beginnen und ein halbes Jahr in Anspruch nehmen.

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