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Aargauer Mitte-Ständerätin Binder-Keller tritt 2027 erneut an

Keystone-SDA

Die Aargauer Mitte-Ständerätin Marianne Binder-Keller strebt bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2027 die Wiederwahl an. Die 68-Jährige wurde am Mittwochabend in Rupperswil AG von den 48 Delegierten der Partei einstimmig nominiert.

(Keystone-SDA) Die Mitte Aargau gewährleiste mit der erneuten Kandidatur von Binder, dass eine erfahrene und vernetzte Ständerätin den Aargau in Bundesbern weiterhin stärken könne, teilte die Partei mit.

Binder hatte den Ständeratssitz im November 2023 in der zweiten Runde nach einem harten Wahlkampf gegen den SVP-Nationalrat Benjamin Giezendanner erobert. Die SVP verlor somit ihren Ständeratssitz. Die Mitte Aargau gewann nach 28 Jahren erstmals wieder einen Sitz in der Kleinen Kammer.

Thierry Burkart (FDP) hält den zweiten Sitz im Ständerat. Der 51-Jährige gehört dem Ständerat seit 2019 an und will bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2027 ebenfalls erneut antreten.

Auch die weiteren Parteien haben sich bereits in Stellung gebracht. Die SVP will mit der 43-jährigen Grossrätin und Anwältin Barbara Borer-Mathys den verlorenen Sitz zurückerobern. Bei der SP möchte die 52-jährige Nationalrätin Simon Brizzi antreten. Sie ist seit 2023 Mitglied des Nationalrats.

Bei der Erneuerungswahl für die beiden Ständeratssitze im Kanton Aargau treten in der ersten Runde jeweils auch Aushängeschilder der kleineren Parteien an. Es sind Kandidierende der Grünen, der GLP und der EVP, die zugleich für den Nationalrat antreten.

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