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DÜSSELDORF (awp international) - Der Versicherungskonzern Arag hat griechische Staatsanleihen bereits teilweise abgeschrieben. Bei der Bilanzierung für das Geschäftsjahr 2010 sei bei einem Teil der griechischen Staatsanleihen der Marktwert angesetzt worden, sagte Finanzvorstand Werner Nicoll am Mittwoch in Düsseldorf. Dabei handele es sich um jene Griechenland-Anleihen, die der Konzern im Umlaufvermögen hält. Auch bei Staatsanleihen von Portugal und Irland sei man so verfahren. Die Wertberichtigungen für alle drei Länder beliefen sich auf insgesamt mehrere Millionen Euro.
Bei dem anderen Teil der Staatsanleihen dieser drei Staaten habe man keine Veränderung vorgenommen. Sie sollen voraussichtlich bis zur Fälligkeit gehalten werden und sind im Arag- Anlagevermögen verbucht.
"Wir haben aktuell griechische Anleihen in einen Gesamtwert von 13 Millionen Euro", sagte Nicoll. Bei einem Gesamtvolumen der Arag- Kapitalanlagen von mehr als 5 Milliarden Euro sei das ein sehr kleiner Posten. Die von Arag gehaltenen Staatsanleihen beliefen sich bei Portugal auf 12 Millionen und bei Irland auf 13 Millionen Euro.
Da die Kurse zu Jahresanfang 2011 weiter gefallen seien, geht Nicoll von weiteren Wertberichtigungen in diesem Jahr aus. "Wir haben einen Teil verdaut", verdeutlichte er. Die teilweisen Abschreibungen bei den griechischen Staatsanleihen habe der Arag-Vorstand selbst angestrebt, dies sei keine Vorgabe der Wirtschaftsprüfer gewesen, die aber dieses Vorgehen mit Wohlwollen betrachtet hätten: "Die sind natürlich froh, wenn man abschreibt", sagte der Arag-Finanzvorstand.
Der nicht börsennotierte Düsseldorfer Versicherungskonzern, der ganz in Familienbesitz ist, bilanziert nach der Rechnungslegung HGB./vd/DP/tw

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