Asiatische Hornisse breitet sich in der Region Basel stark aus
In den beiden Basel sind im vergangenen Jahr insgesamt 337 Nester von Asiatischen Hornissen aufgefunden worden. Mit den steigenden Frühlingstemperaturen erwachen die Königinnen der Asiatischen Hornisse aus ihrem Winterschlaf und beginnen mit dem Bau ihrer Vornester.
(Keystone-SDA) Im Kanton Basel-Landschaft verachtfachte sich die Zahl der Meldungen auf 266 Nester. Auch im Kanton Basel-Stadt war eine deutliche Zunahme zu verzeichnen: Hier wurden 71 Nester gefunden, von denen 63 fachgerecht neutralisiert werden konnten, wie es in Medienmitteilungen der beiden Kantone vom Mittwoch hiess.
Trotz den Gegenmassnahmen gehe die Ansiedlung der Asiatische Hornisse in der Region Basel rasch voran. Die Asiatische Hornisse gilt als ernsthafte Bedrohung für die lokale Biodiversität, insbesondere für Honig- und Wildbienen.
Die gemeldeten Nester werden laut den Kantonsbehörden entfernt. Bisher sei die invasive Hornissenart in erster Linie als Problem für die Imkerei und Biodiversität angesehen worden. Künftig dürften jedoch zunehmend auch andere Bereiche, wie etwa der Obst- und Weinbau, davon betroffen sein.
Ausserdem seien Nester in unmittelbarer Nähe von Spielplätzen oder Schulen wegen des aggressiven Verteidigungsverhaltens ein ernst zu nehmendes Problem, hiess es weiter. Diese Nester hätten die höchste Priorität und würden so schnell wie möglich neutralisiert. Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und dem Bienenzüchterverband beider Basel spiele weiterhin eine Schlüsselrolle.
Die kantonalen Behörden beider Basel riefen die Bevölkerung zur verstärkten Mithilfe auf, aufgefundene Nester zu melden.