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Leibstadt AG (awp/sda) - Nach 25 Betriebsjahren wechselt das Atomkraftwerk Leibstadt im Kanton Aargau während der laufenden Jahresrevision drei Niederdruck-Turbinen aus. Die neuen Turbinen erhöhen gemäss Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) den Wirkungsgrad der Anlage.
Um die erhöhte elektrische Leistung ans Hochspannungsnetz abgeben zu können, müsse auch der Blocktransformator auf dem neusten Stand der Technik sein, hiess es am Donnerstag an einem Mediengespräch in Leibstadt. Im Zuge der laufenden Erneuerung des AKW würden zudem die Niederdruckvorwärmer ersetzt.
Die immer präziseren Berechnungsprogramme für Aerodynamik führten zu ausgeklügelten dreidimensional geformten Turbinenschaufeln. Dies steigere den Wirkungsgrad der Turbinen und damit der Gesamtanlage. Die elektrische Leistung erhöhe sich um voraussichtlich mehr als 25 Megawatt (MW). Die Investitionen betragen 56 Mio CHF.
Für die sieben Wochen dauernde Jahresrevision ist das Atomkraftwerk seit dem 31. Juli vom Netz. Während der Revision werden auch 126 der insgesamt 648 Brennelemente ausgetauscht sowie Wartungen und Inspektionen vorgenommen.
Im 26. Betriebszyklus 2009/10 kam es gemäss Kraftwerksleiter Andreas Pfeiffer zu vier meldepflichtigen Vorkommnissen. Sie hätten jedoch eine geringe sicherheitstechnische Bedeutung gehabt. Sie seien auf der internationalen Ereignisskala INES der Stufe 0 zugeordnet worden, also ausserhalb der siebenstufigen Bewertung.
Der Strom aus dem AKW Leibstadt wird in diesem Jahr teurer. Die KKL rechnet mit Gestehungskosten von 6,13 Rappen pro Kilowattstunde (kWh). 2009 lagen die Produktionskosten bei 5,57 Rappen, 2008 bei 5,23 Rappen pro kWh.
cc

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