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FRANKFURT (awp international) - Der Vorstandsvorsitzende der BASF , Jürgen Hambrecht, will als einziger Industrie-Vertreter in der Ethik-Kommission der Bundesregierung für die Kernkraft werben. ?Wir können doch nicht einfach aussteigen und uns den Strom aus dem Ausland holen, der dort mit Kernkraft erzeugt wird und uns dabei wohlfühlen", sagte er im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Wenn Deutschland sehr schnell seine Energieversorgung umstelle, führe das zur Deindustrialisierung des Landes. ?Gleich hinter der Grenze stehen französische Kernkraftwerke, und die werden nicht abgeschaltet. Wir brauchen verlässliche und bezahlbare Energie, um im harten globalen Wettbewerb zu bestehen."
Nach Einschätzung des BASF-Chefs reagieren die Deutschen zu emotional auf den Atom-Unfall im japanischen Fukushima. In Frankreich, Grossbritannien, den Vereinigten Staaten, aber auch in China gebe es diese starke Emotionalisierung nicht. ?Dort fragt man sich vor allem, was man aus dieser Krise lernen muss." Das Moratorium der Bundesregierung sei dennoch richtig. ?Wir würden bei der BASF unsere Anlagen ebenfalls genau überprüfen und entsprechende Konsequenzen ziehen, wenn es bei einem Wettbewerber zu einem gefährlichen Unfall bei einer vergleichbaren Anlage käme", sagte Hambrecht./stk

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