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Bund will Japankäfer-Ausbreitung stoppen

Keystone-SDA

Bei Reisen aus gewissen Gebieten in der Schweiz sollen ab sofort Auto und Gepäck auf Japankäfer kontrolliert werden. Dazu hat der Bund am Montag aufgerufen. Mit einer neuen Kampagne will er die Verbreitung des Schädlings verlangsamen.

(Keystone-SDA) Der Japankäfer stelle eine ernsthafte Bedrohung für die Landwirtschaft, den Gartenbau und die Umwelt dar, teilte das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) am Montag mit.

Er gelange oft unbemerkt in Fahrzeugen oder im Gepäck aus Befallsgebieten in neue Regionen. Zu den Befallsgebieten zählen der gesamte Kanton Tessin, Teile von Graubünden und dem Wallis sowie die norditalienischen Regionen Lombardei und Piemont. Auch in den Kantonen Basel und Zürich gab es 2025 grössere Befälle.

Der Japankäfer befällt Blätter, Früchte und Blüten von über 400 Pflanzenarten. Seine Larven schädigen zudem die Wurzeln von Rasenflächen.

Gefundene Käfer dürften nicht mit nach Hause genommen werden. Sie müssen laut dem Bund eingefangen, unschädlich gemacht und dem kantonalen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden.

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