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Rassismus im Alltag

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kommen in der Schweiz überall im täglichen Leben vor. Etwa bei Verwaltungsstellen, der Polizei oder in Unternehmen machten Betroffene Erfahrungen mit Rassismus. Dies zeigt ein in Bern vorgestellter Bericht.

Rassistische Diskriminierung erfolge meist verbal, könne aber auch mit Gewalt verbunden sein, stellt der Bericht der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) fest. Sie äussert sich auch in Schriften, Ungleichbehandlungen oder in der Verweigerung von Dienstleistungen. Im städtischen Raum ereigneten sich häufiger rassistische Vorfälle. Männer waren öfters Opfer als Frauen.

Die meisten Personen, die sich bei Beratungsstellen meldeten, waren Schweizer oder bereits niedergelassene Ausländer. Nicht nur andersfarbige Menschen und Personen aus dem Balkan erleben Rassismus am eigenen Leib, sondern selbst Eingewanderte aus mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland, Dänemark oder Italien.

Der Bericht zu Rassismus-Vorfällen in der Beratungspraxis trägt zum Aufbau des nationalen Monitorings der Rassismus-Bekämpfung bei. Er basiert auf Daten, die fünf Schweizer Beratungsstellen zusammengetragen hatten.

swissinfo.ch und Agenturen

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