Bundesrat streicht Strassenausbauprojekte in der Zentralschweiz
Der Bundesrat hat am Mittwoch die Eckwerte zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vorgestellt. Unter den 30 Nationalstrassenprojekte, die nicht weiterverfolgt werden sollen, sind auch drei aus der Zentralschweiz.
(Keystone-SDA) Betroffen sind laut einem Faktenblatt des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) unter anderem der geplante Sechsspur-Ausbau der N14 zwischen Buchrain und der Verzweigung Rütihof. Das Projekt sollte die Kapazität auf rund neun Kilometern erhöhen und die stark belastete Strecke entlasten.
Ebenfalls gestrichen wurde der A8-Vollanschluss Alpnach Süd, der den Dorfkern von Alpnach vom Durchgangsverkehr entlasten sollte.
Nicht weiterverfolgt wird zudem der geplante Vollanschluss Schindellegi in Freienbach. Damit wären Ein- und Ausfahrten in beide Richtungen, Zürich und Chur, möglich geworden.
Insgesamt listete der Bund 30 Nationalstrassenprojekte in der Höhe von 18 Milliarden Franken auf, die gestrichen werden sollen.