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Gendorf/Muttenz BL (awp/sda) - Der Chemiekonzern Clariant hat am Montag seine Produktion von Enteisungsmittel für Flughäfen wieder aufgenommen, schneller als gedacht.
Die ersten Tanklastwagen würden am (morgigen) Dienstag das Werk in Gendorf bei Altötting östlich von München verlassen, sagte ein Firmensprecher der Nachrichtenagentur dapd. Clariant habe früher als erwartet den Grundstoff Glykol von Dow Chemical erhalten. Dow ist einer von fünf Glykol-Lieferanten in Europa; Gendorf das Clariant-Hauptwerk für Enteiser auf dem Kontinent.
Ursprünglich hatte Clariant die Produktion vom 1. bis 4. Januar einstellen wollen, weil das Glykol ausgegangen war. Einige europäische Flughäfen befürchteten deshalb Engpässe. Elf deutsche Airports bildeten gar einen Krisen-Pool, um sich gegebenenfalls auszuhelfen.
Die Nachfrage sei im Dezember "unglaublich hoch" gewesen, sagte ein Clariant-Sprecher der Nachrichtenagentur SDA, um über die Hälfte über dem üblichen. Die Produktion könne man nicht so einfach steigern, da Glykol als Teil-Produkt anfällt. Zudem werde es auch in anderen Branchen eingesetzt.
Die Flughäfen Zürich und Basel verwenden ein anderes Enteisungsmittel als jenes von Clariant und fürchteten ebenso wenig um die Versorgung, wie der Flughafen Genf. Zudem hat sich die Wetterlage entspannt. Vor Weihnachten war auf den Flughäfen Berlin-Schönefeld und Paris-Roissy das Enteisungsmittel ausgegangen, was zu zahlreichen Flugausfällen geführt hatte.
rt

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