Die Beschlüsse des Urner Landrats in Kürze
Der Landrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch:
(Keystone-SDA) – von neu eingereichten parlamentarischen Vorstössen Kenntnis genommen. Es ging dabei unter anderem um eine Objektsteuer auf selbstgenutzte Zweitliegenschaften, um die Zukunft von Schneehühnern und Schneehasen im Kanton Uri und um die PFAS-Belastungen im Kanton Uri.
– zwei Nachtragskredite von 60’000 Franken und 300’000 Franken für Arbeiten an der Bauerstrasse und einer Sanierung an der Bristenstrasse einstimmig gutgeheissen.
– eine Motion von Josef Inderkum (FDP) für ein Verbot von Wildcampieren mit 52 zu 11 Stimmen teilerheblich erklärt. Damit wird eine kantonale Rechtsgrundlage ausgearbeitet, welche Wildcampieren im Kanton Uri grundsätzlich erlaubt, den Gemeinden aber zulässt, bei Bedarf bestimmte Gebiete zu verbieten und dies durchzusetzen.
– eine parlamentarische Empfehlung von Andreas Gisler (Mitte) zu besseren ÖV-Anschlüssen an IC-Züge mit 62 zu 1 Stimme überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben.
– Interpellationen zur Sicherheit an den Urner Schulen, zur Entlastung der Gemeinde Schattdorf vom Durchgangsverkehr, zum EU-Vertragspaket und zur Stauproblematik mit den Baustellen der Nationalstrasse behandelt.
– die Fragestunde mit sieben Fragen durchgeführt.