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EU ermittelt gegen Booking.com wegen Betrugsfällen

Keystone-SDA

Die EU-Kommission ermittelt gegen das Reiseportal Booking.com wegen möglicher Verstösse gegen Konsumentenschutzvorschriften. Die Plattform steht unter anderem im Verdacht, nicht genug gegen Betrüger auf der Plattform getan zu haben.

(Keystone-SDA) Dabei geht es demnach etwa um gefälschte Unterkunftsangebote, Identitätsbetrug und andere Maschen zum Nachteil von Konsumenten, wie aus der Mitteilung der Behörde hervorgeht. Konkret will die EU-Kommission prüfen, ob sich das Online-Portal mit niederländischem Firmensitz ausreichend bemüht, diese regelwidrigen Angebote zu entfernen.

Zahl der Betrugsversuche 2026 deutlich gestiegen

Die Ermittlungen kommen zu einer Zeit, in der Konsumentenschützer vor einer wachsenden Zahl von Online-Betrugsfällen warnen. Bei dem Reiseportal seien im ersten Halbjahr 2026 sind demnach 1072 Betrugsmeldungen eingegangen, die zu einem Schaden in Höhe von 82’000 Euro führten. Dies entspreche einer Verzehnfachung im Vergleich zum Vorjahr, so die EU-Kommission.

Im Fokus der Ermittelungen stehen auch Phishing-Versuche auf der Buchungsplattform. Phishing ist eine der häufigsten Betrugsmaschen im Internet. Dabei versuchen Cyber-Kriminelle, durch Antworten auf gefälschte Nachrichten an sensible Daten wie Passwörter oder Bankinformationen zu gelangen.

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