Regenwaldschützer seit zehn Jahren verschollen

Bruno Manser zusammen mit zwei Penan im Jahr 1996. Keystone

Seit zehn Jahren ist Bruno Manser verschollen. An einer öffentlichen Gedenkfeier in Basel wird am Samstag an den Schweizer Regenwaldschützer erinnert. Bereits am Freitag empfing das EDA in Bern eine Delegation aus Sarawak, wo Manser lange gelebt hatte.

Dieser Inhalt wurde am 07. Mai 2010 - 21:16 publiziert

Vertreter der Politischen Abteilung IV (Menschliche Sicherheit) des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) empfingen am Freitagnachmittag im Namen von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey eine sechsköpfige Delegation von Ureinwohnern Borneos. Drei weitere Delegationsteilnehmer vertraten den Bruno Manser-Fonds.

Die Delegation habe ihre Anliegen vorbringen können, sagte EDA- Sprecher Georg Farago nach dem Treffen auf Anfrage. Die Schweiz sei sich der schwierigen Menschenrechtslage in Malysia bewusst und beobachte die Entwicklungen aufmerksam, verlautete zudem aus dem EDA.

Der Schutz und die Förderung der Menschenrechte sei eines der Hauptziele der schweizerischen Aussenpolitik. Entsprechend engagiere sich die Schweiz für die Verbesserung der Menschenrechtslage in Malaysia. Hierbei lege sie besonderen Wert auf die Rechte der Minderheiten sowie die Religionsfreiheit.

Mansers Engagement wird heute von dem von ihm begründeten Fonds weitergeführt. Der Fonds setze sich für die Landrechte der indigenen Bevölkerung auf Borneo ein, sagte der Geschäftsleiter des Fonds Lukas Straumann.

swissinfo.ch und Agenturen

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