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Google muss Webbrowser Chrome laut Gerichtsurteil nicht verkaufen

Keystone-SDA

Die US-Regierung ist vor einem Gericht in Washington mit der Forderung nach einer Zerschlagung von Google gescheitert. Richter Amit Mehta beschloss, dass der Konzern nicht gezwungen werden soll, sich vom Webbrowser Chrome und dem Betriebssystem Android zu trennen.

(Keystone-SDA) Die Regierung sei mit ihren Forderungen zu weit gegangen, schrieb er. Zugleich untersagte der Richter Google in seinem 230 Seiten langen Urteil exklusive Vereinbarungen für die Verbreitung seiner Dienste wie der Web-Suche, Chrome oder der KI-Software Gemini.

Allerdings wird der Konzern andere Unternehmen wie Apple oder den Firefox-Entwickler Mozilla grundsätzlich weiterhin dafür bezahlen können, dass sie seine Dienste vorinstallieren.

An der Börse wurde das Urteil als Erfolg für Google gesehen: Die Aktie des Mutterkonzerns Alphabet stieg im nachbörslichen Handel zeitweise um sieben Prozent. Auch für das Papier von Apple ging es um drei Prozent aufwärts.

Die Entscheidung könnte zugleich nur ein Zwischenschritt sein: Google hatte bereits angekündigt, danach in Berufung zu gehen.

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