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Hotellerie- und Gastronmieausbildung wird in Thun konzentriert

Keystone-SDA

In der touristischen Bildung kommt es im Berner Oberland zu einer Standortkonzentration: die Grundausbildung für Hotellerie und Gastronomie zieht im Herbst vom Schulhotel Regina in Interlaken auf den Campus der Hotelfachschule in Thun.

(Keystone-SDA) Damit werden in Thun künftig alle Bildungsangebote der Branche, von der Schnupperlehre bis zum Management-Diplom, an einem Standort angeboten, wie die Hotelfachschule Thun am Montag mitteilte.

Als Grund nennt die Institution unter anderem den Fachkräftemangel. Durch die Konzentration profitierten die Lernenden direkt von der Nähe zur höheren Berufsbildung, heisst es in der Mitteilung weiter.

Sämtliche Angebote und Angestellte aus Interlaken werden aktuell von der Bildungseinrichtung in Thun übernommen. Betroffen sein von den Veränderungen dürften wohl einige hundert Personen, Studierende und Lehrkräfte, wie Hanne Tontsch, Leiterin Verkauf und Marketing der Hotelfachschule Thun, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte.

Laut Tontsch kann die Hotelfachschule die neuen Studierenden und Lehrkräfte platzmässig auffangen. Längerfristig könnte aber allenfalls eine Erweiterung der Infrastruktur zur Diskussion stehen.

Für das Schulhotel Regina ist die Stiftung Tschumi verantwortlich. Sie bezweckt die Förderung von Fach- und Nachwuchskräften in der Hotellerie und Gastronomie.

Mit dem Umzug der Angebote aus dem Schulhotel Regina in Interlaken gehe eine 45-jährige Geschichte zu Ende, sagte Brigite Berger Kurzen, Präsidentin des Stiftungsrats der Stiftung Tschumi und Verbandsleitungsmitglied von Hotelleriesuisse, am Montag auf Anfrage.

«Die Stiftung Tschumi unterstützt den Entscheid jedoch vollkommen, denn der einzigartige Jahresschulbetrieb bleibt in Thun erhalten. Die Stiftung wird verschiedene Optionen für die Zukunft der Liegenschaft prüfen», führte Berger Kurzen aus.

Die Hotelfachschule in Thun besteht seit 1987 und bietet ein breites Spektrum an eidgenössisch anerkannten Berufs- und Weiterbildungsprogrammen an.

In den letzten Jahren kam es zusammen mit dem Branchenverband Hotelleriesuisse und der EHL Group, die aus der Hotelfachschule Lausanne hervorging, zu Umstrukturierungen in der touristischen Bildungslandschaft.

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