Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

IWF fordert entschlossene Reformen in den Euro-Schuldenländer

WASHINGTON (awp international) Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert entschlossene Reformen in den von der Schuldkrise getroffenen Ländern der Eurozone und drängt die Europäische Zentralbank (EZB) weitere Zinserhöhungen aufzuschieben. "Die Ansteckung der Kernländer der Eurozone bleibt eine konkrete Gefahr", hiess es in dem am Donnerstag veröffentlichten halbjährlichen Europa-Ausblick des IWF. Die EZB hatte im April erstmals seit drei Jahren die Zinsen erhöht. Volkswirte erwarten derzeit zwei weitere Erhöhungen bis zum Ende des Jahres.
Wegen der anhaltenden Schwierigkeiten solle die EZB den Banken zudem weiter uneingeschränkte Liquidität zur Verfügung stellen, um griechische und irische Banken vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren. "Die Geldpolitik in Europa kann es sich leisten relativ expansiv zu bleiben", schrieb der IWF weiter. Eine Normalisierung stehe an, da die Konjunktur sich schrittweise erhole. Die europäische Führung solle ausserdem die finanzielle Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms erhöhen. Insgesamt sei der Ausblick für Europa dank der Export-Stärke der Kernländer wie Deutschland jedoch recht positiv, so das Fazit des IWF. Der Bericht wurde mit grossem Interesse erwartet, da IWF und EU im nächsten Monat über ein mögliches weiteres Rettungspaket für Griechenland entscheiden. /hoslj/jsl

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Zersiedelung: Wie stimmen Sie ab?

Meinungsumfrage

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.