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Jahrestag von Attentat: Milei solidarisiert sich mit Israel

Keystone-SDA

Der argentinische Präsident Javier Milei hat 34 Jahre nach dem folgenschweren Anschlag auf die israelische Botschaft in Buenos Aires dem jüdischen Staat seine Solidarität zugesichert. "Argentinien ist ein Partner Israels bei der Verteidigung der Freiheit und im Kampf gegen den Terrorismus", sagte der Staatschef bei einer Gedenkfeier für die Opfer des Attentats. "Wir erleben einen historischen Moment, in dem die USA und Israel entschieden haben, dem iranischen Regime ein Ende zu setzen, das nicht nur seine eigene Bevölkerung gefangen hält, sondern seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt Terror sät."

(Keystone-SDA) Milei gilt als treuer Verbündeter Israels und äussert immer wieder grosses Interesse am jüdischen Glauben.

Am 17. März 1992 hatte ein Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Auto in die Botschaft im Zentrum der argentinischen Hauptstadt gesteuert und zur Explosion gebracht. Bei dem Anschlag wurden 29 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt.

Die jüdische Gemeinde in Buenos Aires ist eine der grössten ausserhalb von Israel. Zwei Jahre nach dem Angriff auf die israelische Botschaft kamen bei einem Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum Amia 85 Menschen ums Leben. Die argentinische Justiz macht die libanesische Schiiten-Miliz Hisbollah und die Führung des Irans für beide Anschläge verantwortlich.

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