Zustand der Umwelt leicht besser
In der Schweiz geht es der Umwelt gemäss einem neuen Bericht des Bundes seit der Jahrhundertwende leicht besser. Siedlungswachstum, Verkehr und Ressourcenverbrauch schwächen die Wirkungen der Schutzmassnahmen aber ab.
Laut dem Bericht «Umwelt Schweiz 2009» der Bundesämter für Statistik (BFS) und für Umwelt (Bafu) wurden in mehreren Bereichen zwar Fortschritte erzielt. Der Druck auf die Umwelt sei aber weiterhin gross.
So nahm der Ressourcenverbrauch zwischen 1990 und 2006 um 17% zu. Ebenfalls deutlich zugenommen hat zwischen 1990 und 2007 der Energieverbrauch, und zwar um 8%, während der Anteil an erneuerbaren Energien mit rund 18% unverändert geblieben ist.
Gemäss Umweltbericht wächst auch die Mobilität ständig. Zwischen 2000 und 2005 nahmen die jährlich zurückgelegten Wegstrecken pro Person um 7% zu. Dabei wurden nur für 18% der Strecken die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt.
Gemäss Umweltbericht hat der Infrastruktur-Bedarf eine Zersiedelung der Landschaft sowie eine Versiegelung des Bodens zur Folge, was sich wiederum auf den Lebensraum verschiedener Organismen sowie auf die Biodiversität auswirkt. Verbessert haben sich in den letzten Jahrzehnten Luft- und Wasserqualität in Seen und Flüssen.
swissinfo.ch und Agenturen
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