Genfer Buchmesse: Ehrengäste Schweden und Savoyen
Bundesrat Didier Burkhalter hat am Mittwoch die 24. internationale Messe für Buch und Presse Genf eröffnet. Ehrengäste sind Schweden und die französische Region Savoyen sind die Ehrengäste.
In seiner Ansprache lobte Didier Burkhalter das Buch als «Eintrittspforte zu Kultur, Gefühl und Wissen».
Den Zugang zu Kultur und Literatur zu gewährleisten, sei dem Bundesrat ein wichtiges Anliegen, führte der Kulturminister aus. Er unterstütze deshalb nach Kräften die Leseförderung bei Jugendlichen, den Kampf gegen Illettrismus von Erwachsenen und die Bibliotheken. Um den «Zugang zur Zauberwelt des Buches» zu öffnen, brauche es auch die Genfer Buchmesse.
Das Gastland Schweden, das derzeit vor allem mit Kriminalromanen für Furore sorgt, präsentiert neben Büchern von Camilla Läckberg, Henning Mankell, Hakan Nesser und Stieg Larsson auch klassische Werke von Autoren wie August Strindberg und Astrid Lindgren.
Mit der Region Savoyen hat die Genfer Buchmesse erstmals auch einen regionalen Ehrengast. Das an die Schweiz grenzende Gebiet, das heute aus den französischen Départements Haute-Savoie und Savoie besteht, erinnert dieses Jahr an das 150. Jubiläum der Volksabstimmung über den Eintritt in die französische Republik.
Weiter ist dem Westschweizer Maler Félix Vallotton eine grosse Ausstellung gewidmet.
Zum 8. Mal findet in Genf ein afrikanischer Salon statt, an dem mehrere Länder an den 50. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit erinnern. Besonders an Kinder und Jugendliche richtet sich das 3. Manga Festival.
An der diesjährigen Ausgabe sind insgesamt 200 Verlage aus 15 Ländern in Genf präsent.
swissinfo.ch und Agenturen
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