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Schillerstiftung vergibt diesjährige Literaturpreise

Die Schweizerische Schillerstiftung hat an ihrer Jahresversammlung am Sonntag (20.05.) die diesjährigen Preisträger bestimmt. 13 Autoren und Autorinnen aus allen vier Landesteilen erhalten Auszeichnungen im Gesamtwert von 55'000 Franken.

Der Luzerner Autor und Übersetzer Hans Leopold Davi wird für sein bisheriges Gesamtwerk mit 10’000 Franken geehrt. Einzelwerkpreise in Höhe von 5’000 Franken erhalten der Zürcher Jürg Amann für «Am Ufer des Flusses», Urs Faes (Olten) für «Und Ruth», Theres Roth-Hunkeler aus St. Gallen für «Erzähl die Nacht» und Martin Stadler (Schattdorf) für «Hungertuch».

6 deutsch, 4 französisch, 2 italienisch, 1 rätoromanisch

In die Romandie gehen Preise an den Genfer Jean-François Duval für «Boston Blues», Jean-Jacques Langendorf (Dross, Ö) für «La nuit tombe, Dieu regarde» und Françoise Matthey (Vauffelin) für «Comme Ophélie prenait dans l’eau sa force».

Der in Neuenburg lebende Tessiner Remo Fasani erhält einen Preis für «A Sils Maria nel Mondo», Rut Plouda aus Ftan für «Sco scha nüglia nu füss» (Als ob nichts wär).

Eine lobende Erwähnung als «Buch der Schillerstiftung» erhalten «Wunderzeit» des Zürchers Catalin Dorian Florescu, «Gerb» von Thomas Sandoz (La Chaux-de-Fonds) und «Lupe» von Claudia Quadri (Paradiso).

Zu Ehren «unseres» Tell-Dichters

Die Schweizerische Schillerstiftung wurde am 9. Mai 1905, dem 100. Todestag Friedrich Schillers gegründet. Sie zeichnet jährlich wichtige literarische Werke aus allen vier Landesteilen aus. Im Abstand von 3-6 Jahren vergibt sie zudem den mit 30’000 Franken dotierten Grossen Schillerpreis, der als renommiertester Schweizer Literaturpreis gilt.

swissinfo und Agenturen

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