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Kundgebungen von und gegen Mass-Voll gehen zu Ende

Keystone-SDA

Die Kundgebungen von Mass-Voll in Luzern hat sich gegen 17 Uhr aufgelöst. Nach einer kurzen Sperrung der Seebrücke zog sich auch die Gegendemo zurück.

(Keystone-SDA) Als der Demozug von Mass-voll die Seebrücke in Richtung Kurplatz überquerte, bewegte sich ein Teil der linken Platzkundgebung vom Europaplatz zu den Bushaltestellen am Bahnhof. Auf einem grossen Transparent war «Antifa bleibt Handarbeit» zu lesen.

Aus gut 50 Metern Entfernung skandierten sie antifaschistische Parolen. Polizisten in Vollmontur stellten sich dazwischen. Die Mass-voll-Demo setzte den Marsch zurück auf den Kurplatz fort. Ein Teil der Gegendemo formierte sich auf dem Europaplatz erneut und lief nochmals Richtung Seebrücke. Die Polizei sperrte diese sowie die Kapellbrücke. Die Demonstrierenden zogen sich zurück.

Von den rund tausend Personen, die an der Laufkundgebung von Mass-voll teilnahmen, hörten einige hundert die Reden auf dem Kurplatz gegen das EU-Vertragspaket Bilaterale III. Darunter waren auch Mitglieder einer rechtsradikalen Partei aus Bulgarien und der rechtsextremen Organisation Junge Tat.

Um etwa 17 Uhr begann sich die Kundgebung aufzulösen. Von den rund 1500 Gegendemonstrierenden verblieb zunächst ein Teil auf dem Europaplatz.

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