Kunstsammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» wiedereröffnet
Die Sammlung Oskar Reinhart "Am Römerholz" in Winterthur hat am Samstag nach mehrmonatiger Schliessung festlich wiedereröffnet. Damit sind wieder bedeutende Meisterwerke, von Cézanne bis van Gogh, im einstigen Anwesen des Kunstsammlers Reinhart zu sehen.
(Keystone-SDA) Das Gebäude «Am Römerholz», das einstige Wohnhaus des Kunstsammlers und Mäzen Oskar Reinhart, wurde während der Schliessung renoviert – unter anderem auch, um die konservatorischen Voraussetzungen zeitgemäss zu erneuern. In den neu gestalteten Räumen sind ab Samstag ausgewählte Werke unter anderem von Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Francisco de Goya und Paul Cézanne zu sehen.
Auch die Vorsteherin des Bundesamtes für Kultur, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, war an der festlichen Eröffnung anwesend – seit 1958 gehört die Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» der schweizerischen Eidgenossenschaft. Gemeinsam mit dem Winterthurer Stadtpräsidenten Michael Künzle eröffnete Baume-Schneider am Festakt die Sammlung wieder.
Ab Samstag ist neu der Zugang für Menschen mit Beeinträchtigung besser als früher. Während der Schliessung wurde nach den Richtlinien des Labels «Kultur inklusiv» renoviert, wie es in einer Mitteilung der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» heisst. Zu den Neuerungen zählt weiter ein neues Angebot im Museumscafé. Der Winterthurer Spitzenkoch Alex Binding ist neuer Pächter. Tagsüber soll das Lokal als Museumscafé laufen, abends gibt es Fine-Dining.
Die einstige Privatsammlung des 1885 geborenen und 1965 verstorbenen Oskar Reinhart umfasst rund 200 Werke von der Renaissance bis zum Beginn der Moderne. Ein grosser Teil sind Werke aus dem französischen Impressionismus. Sie gehört zu den weltweit bedeutendsten ehemaligen Privatsammlungen.