Langnau kann Grundwasserpumpwerk Moos verschieben
Die Gemeinde Langnau kann ihr Grundwasserpumpwerk Moos um rund 270 Meter nach Osten verschieben. Die Stimmberechtigten haben einen Kredit von 2,5 Millionen Franken genehmigt.
(Keystone-SDA) 2719 Personen legten ein Ja in die Urne, 532 ein Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,7 Prozent, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte.
Das Grundwasserpumpwerk Moos befindet sich heute auf dem Gelände des Hallen- und Freibads. Die Konzession für das Werk läuft 2028 aus. Eine Verlängerung ist nicht möglich, insbesondere wegen der strengen Vorgaben für Trinkwasserschutzzonen.
Bereits 1992 hat die Gemeinde vorausschauend ein neues Grundwasserschutzareal ausgeschieden, damit das Werk zu gegebener Zeit verlegt werden kann.
Das neue Gebäude des Pumpwerks wird ein Holzbau mit Satteldach. Das Grundwasser wird dort aus 30 Metern Tiefe gefördert. Nach dem Ja an der Urne soll der Neubau 2027 umgesetzt werden. Die Verschiebung des Pumpwerks ist auch eine Voraussetzung, damit das Hallen- und Freibad modernisiert werden kann.