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Luzern hält am Berufsbildungsfonds fest und stellt Varianten vor

Keystone-SDA

Der Kanton Luzern prüft drei Varianten für einen Berufsbildungsfonds. Dabei geht es insbesondere darum, ob Arbeitgebende mit einem Branchen-Berufsbildungsfonds von zusätzlichen Beiträgen befreit werden sollen, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

(Keystone-SDA) Der kantonale Fonds soll die Lehrbetriebe bei der Ausbildungsbereitschaft stärken und die Kosten der Berufsbildung mitfinanzieren.

In einer ersten Vernehmlassung wurde das Grundanliegen bestätigt, aber eine mögliche Doppelbelastung von Arbeitgebenden kritisiert, wenn diese einem Branchen-Berufsbildungsfonds angeschlossen sind und zusätzlich einen Beitrag an den kantonalen Fonds leisten sollten.

Bei zwei der drei am Freitag vorgestellten Varianten sollen die Arbeitgeber mit einem Anschluss an einen vom Bund anerkannten Branchenfonds vom kantonalen Beitrag befreit werden. Bei der dritten Variante zahlen alle beitragspflichtigen Arbeitgebenden, auch wenn sie bereits einem Branchenfonds angeschlossen sind.

Der Fonds soll jährlich mindestens 7,5 Millionen Franken einnehmen. Bei einer Befreiung von Arbeitgebenden mit Branchenfonds soll der Beitragssatz auf der AHV-pflichtigen Lohnsumme von 0,6 auf 0,7 Promille steigen. Rund 75 bis 82 Prozent sollen direkt an die Lehrbetriebe fliessen, hiess es weiter.

Die Vernehmlassung dauert vom 16. Oktober bis zum 27. November. Falls sich keine Variante als mehrheitsfähig erweist, kann der Regierungsrat auf die Einführung verzichten.

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