Mehr als 10 000 Kosovo-Flüchtlinge haben die Schweiz wieder verlassen
In den letzten drei Monaten haben mehr als 10'000 Kosovo-Flüchtlinge die Schweiz verlassen. Sie kehrten im Rahmen des Rückkehrprogramms des Bundesamts für Flüchtlinge (BFF) in ihr Heimatland zurück.
In den letzten drei Monaten haben mehr als 10’000 Kosovo-Flüchtlinge die Schweiz verlassen. Sie kehrten im Rahmen des Rückkehrprogramms des Bundesamts für Flüchtlinge (BFF) in ihr Heimatland zurück. Insgesamt müssen rund 50’000 Personen aus Jugoslawien die Schweiz bis zum 31. Mai kommenden Jahres verlassen.
Der erste Charterflug im Rahmen dieses Programms war am 20. Juli in der mazedonischen Hauptstadt Skopje gelandet. Flüchtlinge aus Jugoslawien, die bis Ende Jahr freiwillig in ihre Heimat zurückkehren, erhalten vom Bund eine Starthilfe von 2000 Franken pro Erwachsenenen und 1000 Franken pro Kind.
Ab dem 1. Januar 2000 erhalten die Rückkehrer nur noch eine reduzierte Starthilfe. Bis zum 31. Mai kommenden Jahres müssen die vorläufig Aufgenommenen die Schweiz verlassen haben.
Unter den europäischen Aufnahmestaaten hat die Schweiz laut BFF nach Deutschland bislang am meisten Kriegsvertriebene zurückgeführt.
SRI und Agenturen
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