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Mehr Verkehrstote 2025 auf Berner Strassen

Keystone-SDA

Die Zahl der Verkehrsunfälle auf Berner Strassen ist 2025 leicht gestiegen. Dabei sind mehr Menschen ums Leben gekommen als im Vorjahr. Das geht aus der Verkehrsstatistik hervor, welche die Kantonspolizei Bern am Freitag veröffentlichte.

(Keystone-SDA) 5447 Unfälle wurden registriert, das sind 110 mehr als 2024. Insgesamt wurden 3018 Personen verletzt, 35 Menschen kamen ums Leben.

Besonders betroffen war der Langsamverkehr: Bei Velos und langsamen E-Bikes stieg die Zahl der Verletzten und der Todesopfer. Bei Velounfällen wurden 409 Personen verletzt und zwei getötet, bei langsamen E-Bikes 253 verletzt und sechs getötet. Bei schnellen E-Bikes stieg die Zahl der Verletzten auf 103, getötet wurde niemand.

Auffällig waren aus Sicht der Polizei auch 2025 die grosse Anzahl von Motorradunfällen. 396 Personen wurden verletzt, neun verloren ihr Leben. Damit entfällt mehr als ein Viertel aller Verkehrstoten auf diese Gruppe. Die Kantonspolizei Bern will die Motorradkampagne «schliifts?!» im Jahr 2026 weiterführen.

In den übrigen Kategorien zeigt sich ein gemischtes Bild. Fussgängerinnen und Fussgänger wurden häufiger verletzt, tödliche Unfälle gingen jedoch zurück. Unfälle unter Alkoholeinfluss nahmen leicht ab, während solche unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss leicht zunahmen.

Als häufigste Unfallarten nennt die Polizei Schleuder- und Selbstunfälle sowie Auffahr- und Einbiegeunfälle. Die Ursachen tödlicher Unfälle seien vielfältig und beträfen Fahrfähigkeit, Verhalten und Vortrittsmissachtungen gleichermassen.

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