Melanie Winiger hat dank spirituellem Weg Sinn des Lebens gefunden
Schauspielerin Melanie Winiger hat nach einer Krisenzeit dank des spirituellen Wegs zurück zum Sinn des Lebens gefunden. Insbesondere die Kraft- und Seelentiere der indigenen Kultur haben ihr dabei geholfen, wie die 46-Jährige dem Newsportal "20 Minuten" erzählte.
(Keystone-SDA) Die Kultur der indigenen Völker habe es der Tessinerin angetan. «Davor hatte ich keinen Bezug zu Spiritualität. Ich fand das immer zu dogmatisch.» Aber die Kultur der indigenen Völker zeichne sich hingegen genau dadurch aus, dass man keine bestimmten Verpflichtungen und Regeln einhalten müsse, ausser Respekt gegenüber der Natur und seinem Umfeld. Es sei ein Lebensweg und keine Religion.
Vor sieben Jahren habe sie in einer tiefen Krise gesteckt. Wenn sie an ihr altes Ich denke, würden ihr «Kortisolattacken, Beweisdrang und sehr viele Ängste» in den Sinn kommen. Sie hatte beispielsweise Angst davor, nicht geliebt oder verlassen zu werden. Ihre Spiritualität habe ihr geholfen, diese zu verstehen. Sie könne nun lockerer damit umgehen, «mein wahres Ich leben und auf meine Intuition vertrauen».
Ziel sei nicht, alle Ängste und Zweifel hinter sich zu lassen. Das sei nicht realistisch: «Ich finde, wir müssen uns davon trennen, perfekt sein zu wollen, sondern uns in der Imperfektion feiern.»