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MORNING BRIEFING – INTERNATIONAL

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – MINIMALES MINUS ERWARTET – Am letzten Handelstag des Jahres werden die deutschen Aktienindizes kaum verändert erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Donnerstagmorgen bei 6.991 Punkten und damit minimale 0,05 Prozent unter dem Vortagesschluss. Gemischt und ähnlich unspektakulär gestalten sich die Vorgaben aus den USA. An der Wall Street hatte der Dow Jones am Vortag ein kleines Plus verbucht. Der Future auf den US-Leitindex verlor indes seit dem Xetra-Schluss 0,06 Prozent. Derweil ging der Nikkei-225-Index in Tokio mit einem Minus von 1,12 Prozent aus dem Handel. Börsianer erwarten angesichts einer dünnen Nachrichtenlage einen ruhigen Handel, der in Deutschland bereits um 14 Uhr endet. Bewegende Konjunkturdaten stehen bis dahin nicht an.
USA: – ETWAS FESTER – Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Mittwoch mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Die Anleger seien optimistisch, dass sich die Weltwirtschaft im kommenden Jahr weiter erholen werde, sagten Händler. Das Geschäft sei allerdings erneut dünn gewesen, da viele Anleger noch im Weihnachtsurlaub seien. Zudem wurden keine marktbewegenden Unternehmens- oder Konjunkturdaten veröffentlicht.
JAPAN: – VERLUSTE AM LETZTEN HANDELSTAG 2010 – In Tokio hat der Nikkei-225-Index am Donnerstag den letzten Handelstag dieses Jahres mit Verlusten beendet. Ein festerer Yen habe zu Gewinnmitnahmen geführt, hiess es am Markt. Auf Jahressicht gab der japanische Leitindex somit drei Prozent nach.
DAX 6.995,47 +0,34%
XDAX 6.991,99 +0,21%
EuroSTOXX 50 2.841,23 +0,60%
Stoxx50 2.640,38 +0,15%
DJIA 11.585,38 +0,09%
S&P 500 1.259,78 +0,10%
NASDAQ 100 2.231,64 +0,19%
Nikkei 10.228,92 -1,12%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: – WENIG BEWEGUNG ERWARTET – Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Donnerstag mit wenig Bewegung. Wegen des bevorstehenden Jahreswechsels sei der Handel sehr ausgedünnt, heisst es in einer Tagesvorschau der HSH Nordbank. Auch neue US-Konjunkturdaten dürften für nur wenig Bewegung sorgen. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank im Tagesverlauf seitwärts zwischen 124,40 und 125,60 Punkten tendieren.
Bund-Future 125,31 0,67%
T-Note-Future 120,23 -0,01%
T-Bond-Future 121,28 -0,03%
DEVISEN: – WEITER ÜBER 1,32 US-DOLLAR – Der Euro hat sich auch am Donnerstag weiter über der Marke von 1,32 US-Dollar gehalten. Die Attraktivität des Dollar sei gesunken, nachdem die Verzinsung von US-Anleihen nach einer solide verlaufenen Auktion deutlich nachgegeben habe, sagten Händler. Der Euro, eigentlich eine natürliche Alternative zum Dollar, litte indes unter den Finanzproblemen einiger Mitglieder, hiess es am Markt weiter. Der Euro kostete zuletzt 1,3233 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3136 (Dienstag: 1,3195) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7613 (0,7579) Euro wert.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3234 +0,12%
USD/Yen 81,47 -0,24%
Euro/Yen 107,81 -0,14%
ROHÖL – KAUM VERÄNDERT – Die Ölpreise haben sich auch am Donnerstag kaum verändert und bewegten sich in der Nähe ihres seit Tagen angestammten Niveaus bei 91 Dollar (WTI) beziehungsweise 94 Dollar (Brent). Händler sprachen von einem anhaltend dünnen Handel vor dem Jahreswechsel. Leicht gestützt habe zuletzt der etwas schwächere Dollar. Für Bewegung könnten am Nachmittag die Lagerdaten der US-Regierung sorgen. Wegen des strengen Winterwetters rechnen Experten mit dem vierten Rückgang der Rohölbestände in Folge, was die Ölpreise zusätzlich stützen würde.
WTI (NYMEX) 91,23 +0,11 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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– Strabag erwartet weitere Aufkäufe in deutscher Baubranche (Interview); FTD, S. 7
– SAP-Mitgründer Tschira plant keinen Aktienverkauf (Interview); FT, S. 12
– Siemens plant neue Windenergie-Fabriken (Interview); FAZ, S. 13
– Regierung erwartet 2011 weniger Hartz-IV-Empfänger; SZ, S. 1
– DIHK fürchtet Vergreisung der Belegschaft in Unternehmen (Interview); Welt, S. 1
– Neue Spekulationen über Börsengang von US-Schnäppchen-Portal Groupon, BöZ, S. 11
– Energieökonomin Kemfert warnt vor Bau neuer Kohlekraftwerke (Interview); Frankfurter Rundschau
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/rum

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