Mundartband «Hecht» sieht Freundschaft als wichtigen Erfolgsfaktor
Die Mitglieder der Mundartband "Hecht" haben nach ihrem Erfolg in den letzten Jahren ihr Arbeits- und Familienleben umkrempeln müssen. Einen wichtigen Faktor ihres Erfolgs sehen sie in ihrer Freundschaft.
(Keystone-SDA) Lange verfolgten die «Hechte» die Musikkarriere als Nebenjob und setzten auf andere Berufe. Mittlerweile können sie alle von der Musik leben, wie sie dem «SonntagsBlick» erzählen.
Doch der Preis ist hoch: «Als Schweizer Mundartband muss es unfassbar laufen, damit es wirtschaftlich aufgeht. Und das geht nur, weil wir so viel live spielen dürfen», sagt Frontmann Stefan Buck.
Nicht nur arbeitstechnisch, auch im Privatleben mussten die «Hecht»Mitglieder Abstriche machen. Vier der fünf Musiker haben Kinder. «Ein wichtiger Teil des Familienlebens findet am Wochenende statt. Als «Hecht» ist man dann einfach nicht da. Da muss man Freiräume schaffen für die Familie», erzählt Buck.
Mehr dürfte die Familienzeit auch nicht werden. Als Nächstes haben die fünf Musiker Deutschland und Österreich im Visier. Die Band sei bereit, diese «Ochsentour» zu machen. «Es ist ein riesiges Privileg, mit den Freunden die Bühne zu teilen», sagt Buck. Für Schlagzeuger Chris Filter ist das wohl auch einer der grössten Erfolgsfaktoren. Die Leute denken: «Die gehen nach dem Konzert noch zusammen einen Gin Tonic trinken. Und genau so ist es!»