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Parmelin zeigt sich bestürzt über tödlichen Carunfall in Graubünden

Keystone-SDA

Bundespräsident Guy Parmelin hat sich bestürzt über den schweren Carunfall in Graubünden gezeigt. "Ich bin zutiefst schockiert und bestürzt über den heutigen tragischen Unfall mit einem niederländischen Reisebus in Graubünden", schrieb er auf der Plattform X.

(Keystone-SDA) Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Familien der Verstorbenen sprach er sein Beileid aus.

Parmelin dankte zudem den zahlreichen Rettungskräften für ihren Einsatz. Die zuständigen Schweizer Behörden würden dafür sorgen, dass eine umfassende und gründliche Untersuchung durchgeführt werde, um alle Umstände des Unfalls aufzuklären.

In Susch GR sind beim Unfall eines niederländischen Reisecars mehrere Personen gestorben. Weitere Menschen wurden zudem verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte.

Das betroffene niederländische Busunternehmen Oad schrieb auf seiner Webseite: «Wir sind zutiefst erschüttert über den tragischen Busunfall in der Schweiz. Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.» Sobald mehr Klarheit herrsche, werde man die Angehörigen der betroffenen Reisenden schnellstmöglich informieren und unterstützen.

Zum Unfall sei es um etwa 16.45 Uhr gekommen, als der Car von Zernez Richtung Susch fuhr, sagte der Sprecher Roman Rüegg der Kantonspolizei am Abend vor Ort den Medien. Der Car sei mit der Leitplanke kollidiert und daraufhin von der Strasse gestürzt und seitlich liegengeblieben. Derzeit laufe die Bergung der Opfer und des Fahrzeugs. Der Reisecar sei gut besetzt gewesen.

Nach Angaben des niederländischen Reiseverbands ANVR gegenüber der Nachrichtenagentur AFP befanden sich 48 Passagiere an Bord, allesamt niederländische Staatsangehörige. Sie hätten an einer Rundreise teilgenommen und seien am Montag aus den Niederlanden aufgebrochen. Am Donnerstag hätten sie von Österreich aus einen Tagesausflug in die Schweiz unternommen.

Für Angehörige und Konsulate stehe eine Hotline zur Verfügung, wie die Polizei auf X schrieb. Betroffene wurden gebeten, die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden zu kontaktieren.

Infolge des Unfalls war die Engadinerstrasse zwischen Zernez und Susch gesperrt. Die Achse Julierpass-Ofenpass-Münstertal ins Südtirol war nicht beeinträchtigt. Wann die Strasse freigegeben werden könne, konnte der Sprecher noch nicht sagen.

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